Beratung

Eine Beratung zu den Themen Barrierefreiheit, Universal Design und Inklusion bereits bei der Planung kann viel Geld sparen. Denn wenn der umgesetzte Neubau in diesen Bereichen Mängel aufweist, kann die Korrektur extrem kostenintensiv werden. Das ist für alle Baubeteiligte und alle Bauherren bedeutend.

Ich unterstütze unter anderem:

Städte und Kommunen – Diese sind verpflichtet die UN-Behindertenrechtskonvention und Inklusion umzusetzen. Gleichzeitig werden die Rechte von Menschen mit Behinderung immer mehr gestärkt. Das Risiko hinsichtlich kommender Rückbauforderungen in mangelhaften Neubauten wächst beständig. Gerne berate ich alle Bauvorhaben im öffentlichen Bereich.

Private Bauherren – Allein die Tatsache, dass Sturzprävention in der Aus- und Weiterbildung von Bauverantwortlichen bisher viel zu wenig bis überhaupt nicht beachtet wurde, erhalten Bauherren, die eine demografietaugliche Immobilie wollen, meist eine Architektur mit zahlreichen Stolperfallen, nicht nur bei Türen. Auch sonst sind bis heute in der Baupraxis zahlreiche Baumängel im Bereich Barrierefreiheit anzutreffen. Um dies zu vermeiden, unterstütze ich Sie gerne bereits bei den Neubauplanungen.

Architekten – In der Aus- und Weiterbildung von Architekten fehlt nicht nur das Thema Sturzprävention. Das Gesetz zum Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung (UN-Behindertenrechtskonvention, UN-BRK) führt zu grundlegenden Veränderungen allein in der Behinderten- und Altenhilfe. Ein Wissen allein auf eine DIN 18040, eine Norm für Barrierefreiheit, reicht für derartige professionsübergreifende Veränderungen nicht mehr aus.

 

 

Der demografische Wandel und die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) fordern Veränderung. Der Baubranche fehlt aktuell z.B. Wissen über die Bedeutung von Sturzprävention, Sozialraumorientierung, Dezentralisierung von Komplexeinrichtungen und eine wirtschaftlich nachhaltige Finanzierung von Pflege und Assistenz. Die Sozial- und Pflegebranche verfügt über zu wenig Kenntnisse bezüglich Normen, Baurecht, empowernde Assistenzsysteme und technische Realisier- und Finanzierbarkeiten. Ich fülle die Schnittstelle dazwischen, ich weiß beispielsweise um die Bedeutung von Sturzprophylaxe in der Architektur und kenne die technischen Lösungen dafür. Ich spreche die Sprache der Pädagogen und Pflegeexperten und ich spreche die Sprache der Bauexperten.

 

Ich biete Grundlagenberatungen – in kurzer Zeit kann ich Ihnen die wichtigsten Aspekte von inklusiver Gestaltung vermitteln und Sie vor den häufigsten Planungsfehlern schützen:

Schwellenfreie Außentüren sind in Baden-Württemberg innerhalb des barrierefreien Bauens gesetzlich vorgeschrieben, 1 – 2 cm hohe Türschwellen sind aufgrund längst vorhandener technischer Lösungen nicht mehr erlaubt. Mehr unter: http://www.inklusiv-wohnen.de/files/2015-01-15_DIN18040_LTB_Verkehrsministerium.pdf Derartige Vorschriften werden bis heute im Regelfall nicht beachtet. Immer mehr Türen müssen bereits in Neubauten wieder herausgerissen werden. Die baurechtlichen Grundlagen zum Thema Nullschwellen, Barrierefreiheit, Universal Design, Inklusion und ausreichende Sicherheit sind leider sehr komplex, missverständlich und für Branchenexterne schwer zugänglich. Vor allem gibt es einen großen Unterschied zwischen den Forderungen der UN-BRK und zahlreichen DIN-Normen. Universal Design, ein Design das von allen Menschen genutzt werden kann, das den Alltag von allen Menschen erleichtert und gleichzeitig die Designqualität verbessert, ist viel häufiger möglich, als in der aktuell üblichen Baupraxis derzeit umgesetzt wird (z.B. bei Handläufen, Treppen, Haltegriffen, Bedienelementen, Duschen usw.). Ein neues wirtschaftliches Vielfaltsmanagement (Diversity Management) ist gefragt. Ich unterstütze Sie gerne!

 

Auf Wunsch biete ich Ihnen weiterführende Beratungen an, die z.B. folgendes beinhalten können:

Begleitung in allen Planungsphasen (Entwurfs-, Werks- und Ausführungsplanungen) für Neubauten und Sanierungen aller öffentlicher Gebäude, Wohnprojekte und Wohnungen, fundierte Argumentation gegenüber Bauausführenden, Moderation und Vermittlung zwischen verschiedenen Interessensvertretungen, Sachverständigengutachten:

Was fordert die Landesbauordnung und die Liste der technischen Baubestimmungen zum Thema Barrierefreiheit? Was bedeutet Barrierefreiheit, Universal Design und Inklusion in der Architektur und welchen verschieden Ausführungsmöglichkeiten gibt es? Ein bisher noch viel zu wenig bekannter Mindeststandard an Universal Design im Wohnungsbau ermöglicht ganz einfach die Nutzbarkeit nahezu aller Menschen in allen Lebensphasen.

 

Beratung für inklusive Wohnprojekte nach Artikel 19 der UN-BRK:

Als Expertin für Inklusion kenne ich Wohnkonzeptionen in welchen selbst Menschen mit höchstem Pflege- und Assistenzbedarf selbstbestimmt in einer eigenen Wohnung leben ohne zu vereinsamen und gleichzeitig alle älteren Menschen, die im Umkreis von 500 m wohnen, von einer kostenneutralen Versorgungssicherheit profitieren können. Das ist nur ein Beispiel von zahlreichen weiteren möglichen wirtschaftlichen Synergieeffekten und spannenden Einspareffekten. Doch dafür müssen Entwicklungen hier in Baden-Württemberg vollzogen werden, das habe bei der Implementierung des Bielefelder Modells zwischen 2008 und 2011 als Projektmanagerin in der Wohnungswirtschaft erlebt. Aber Wohnungen, die für alle Menschen nutzbar sind, können sofort gebaut werden. Alle dafür notwendigen Techniken sind bereits entwickelt und bis ins letzte Detail ausgefeilt, werden allerdings in der Baupraxis bis heute fast überall ignoriert. Melden Sie sich, ich freue mich auf Sie!