Barrierefreie Wohnungen – ein neues Beratungsangebot für Bauträger

Barrierefreie Wohnungen im Bielefelder Modell mit Nullschwellen, Fotocopyright Ulrike Jocham, die Frau Nullschwelle

Über Jahre hinweg hat mich der Gründer vom Bielefelder Modell (aus dem wohnungswirtschaftlichen Bereich) Werner Stede (†) geschult, und mir bereits 2005 gezeigt, dass Nullschwellen an allen Außentüren und auch an Terrassen- und Balkontüren, selbst im sozialen Wohnungsbau möglich sind!

Barrierefreie Wohnungen sind Mangelware auf dem Wohnungsmarkt. Es gibt viel, viel, viel zu wenige. Doch Wohnungen so zu gestalten, dass  sie von nahezu allen Menschen genutzt werden können, ist einfacher und wirtschaftlicher, als sich viele Bauexperten dies aktuell vorstellen können. Allerdings sind für derartig innovative Lösungen interdisziplinäre Ansätze unverzichtbar. Laut Bertrand Piccard gilt: „Wenn du Innovation willst, musst du aus dem System heraustreten!“ Und genau so ist es auch im Wohnungsbau. Jeder Bauträger, der Innovation und Wettbewerbsvorteile möchte, muss seinen Blick in andere Professionen wagen. Und genau dabei unterstütze ich alle Fortschrittlichen. Ich biete mit meinen multiprofessionellen Qualifikationen und Schnittstellenkompetenzen für Bauträger, die innovative Wohnungen erstellen möchten, interdisziplinäre Beratungen der ganz besonderen Art. Ich kenne die klassischen Anforderungen der Barrierefreiheit und habe einen neuen Ansatz entwickelt: Der Mindeststandard Universal Design im Wohnungsbau und „inklusiv wohnen 2.0“.

 

 

 

Meine Interdisziplinarität und meine Schnittstellenkomptenzen, ein paar Einblicke:

  1. Dipl.-Ing. in Architektur, Heilerziehungspflegerin, Bausachverständige für Barrierefreiheit, Universal Design, Inklusion und Nullschwellen
  2. Fachkenntnisse über und Erfahrungen mit nahezu allen „Behinderungsarten“, was machen bauliche Barrieren und Schwellen mit Kindern, Familien, älteren Menschen, Pflegefachkräften, Menschen mit Vollerblindung oder Sehbehinderung, Menschen mit Gehörlosigkeit oder Schwerhörigkeit, Menschen mit unterschiedlichen körperlichen Einschränkungen, Menschen mit Lernschwierigkeiten, Menschen mit sog. schwersten Mehrfachbehinderungen, Menschen mit psychischen Behinderungen, Menschen mit Demenz, Parkinson, Fußheberschwächen uvm.
  3. Erfahrungen aus barrierefreiem Hochbau und barrierefreiem Städtebau, pädagogischer Innenarchitketur (Würzburger Modell)
  4. praktische Erfahrungen aus der Tätigkeit u.a. in Altenheimen, Behindertenwohnheimen, Komplexeinrichtungen, Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Fördergruppen, ambulant betreutem Wohnen, Kinder- und Jugendheimen, Wohngruppen, Kliniken
  5. Normen- und Richtlinienkenntnisse im Bereich der Barrierefreiheit und des geforderten Universal Designs der UN-Behindertenrechtskonvention
  6. Bausachverständige-Nullschwellen-Pionierin, die sich seit über 12 Jahren interdisziplinär für Nullschwellen an Außentüren einsetzt
  7. als Expertin für inklusive und demografietaugliche Wohnprojekte (z.B. Bielefelder Modell), speziell im Baurecht und im Sozialrecht geschult
  8. erfahrene Seminarleiterin, disziplinübergreifend tätig
  9. Vermittlung zwischen den Professionen, verstehe die Sprache und das Denken von verschiedenen Fachbereichen: z.B. Architekten, Pädagogen, Handwerker, Techniker, Pflegefachkräften, Experten in eigener Sache
  10. Erfahrungen aus der Adressatenforschung, der Sozialraumentwicklung und der Gemeinwesenorientierung

 

Meine Beratungsleistungen für Bauträger:

Klassische Barrierefreiheit: Sie möchten die vorgeschriebene Barrierefreiheit nach den jeweiligen Landesbauordnungen umsetzen? Melden Sie sich, ich berate Sie gerne.

Innovative Barrierefreiheit: Sie stehen für Innovation, Fortschritt, Gebrauchstauglichkeit und Universal Design in der Architektur? Sie wollen Diversity Management, Empowerment, Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz? Dann sind Sie bei mir genau richtig.

Weitere Beratungsangebote für andere Zielgruppen!

Weitere Informationen zum Mindeststandard Universal Design im Wohnungsbau und zum „inklusiv wohnen 2.0“ in meinem Text: „Inklusive Wohnarchitektur mit Vernetzung zum Gemeinwesen“

Ich gebe Antworten auf z.B. folgende Fragen:

Welche Wohnungen können Vermieter maximal flexibel und Generationen übergreifend vermieten? Wie können Wohnungen ergonomisch verbessert werden? Was brauchen Menschen, die auch noch mit 60, 70, 80, 90 und 100 Jahren in der eigenen Wohnung leben wollen? Was brauchen Pflegefachkräfte und ambulante Pflegedienste, die Menschen mit Pflegebedarf in deren Wohnungen versorgen? Was haben Familien, die einen Angehörigen pflegen, für Anforderungen an Wohnarchitektur?

Erste ehrenamtliche Wohnberater kritisieren mangelnde Barrierefreiheit im Wohnungsbau!

2 Comments, RSS

  1. Neeltje 6. Juni 2019 @ 17:22

    Ich finde es gut, dass Bauträger sich vereinzelt auf das Bauen barrierefreie Wohnungen spezialisieren. Die genannte Interdisziplinarität erschient mir hierbei sehr hilfreich. Vielleicht kann ich mal meiner Tante von diesem Projekt erzählen. Denn sie sucht händeringend nach einer neuen Wohnung.

  2. finn 14. Juni 2019 @ 15:52

    Die barrierefreie Idee brauche ich für die ambulante Pflege meines Vaters. Der ist pflegebedürftig, so fallen ihm die Treppen sowie auch der schmale Raum vom Badezimmer kompliziert. Brauche also Umbau. Dankbar für den Tipp zur innovativen Raumlösung!

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