Motivation

Bereits als junger Menschen konnte ich zahlreiche Missstände zusammen mit Menschen mit Behinderung und älteren Menschen miterleben. Freunde von mir mussten beim Disko-Besuch auf dem Boden robbend zur Toilette, weil sie diese nicht anfahren konnten. Sie mussten Steintreppen zu mir hochrobben, wenn sie mich besuchen wollten, weil meine Wohnung zum ersten Stock keinen Aufzug hatte. Es war oft keine Assistenz da, die uns helfen konnte. Ein ganz normales Besuchen unter Freunden hat die Architektur nicht erlaubt. Während meiner Ausbildung habe ich dann zahlreiche weitere sehr prägende Missstände in der Alten-, Behinderten-, Kinder- und Jugendhilfe erlebt. Damals habe ich mich gefragt: Können wir das nicht besser? Heute weiß ich: Wir können es besser ! In der Architektur und mit interdisziplinären und inklusiven Versorgungskonzepten im Bereich Pflege und Pädagogik, die die Selbstständigkeit jedes einzelnen stärken für!

Die Umsetzung des Artikel 19 der UN-Behindertenrechtskonvention ist längst möglich. Ich kenne inklusive Konzepte! Heute frage ich mich: Warum verwenden wir nicht Innovationen, die längst vorhanden sind? Warum muss ich für Nullschwellen als unabdingbare Grundlage für Inklusion und bessere Pflege so lange kämpfen?

Ich will bessere Wohnprojekte für alle!

Jeder soll entscheiden können, wo, wie und mit wem er leben möchte!

Jeder soll am öffentlichen Leben teilhaben können!

Eine bessere Architektur und eine bessere Versorgung ist möglich!