Sturzgefahr für Rollstuhlnutzer

Sturzgefahr für Rollstuhlnutzer an Außentüren muss nicht sein!!! Es gibt seit 1996 Lösungen!!!!! (Statt Rollstühle könnte auch der Begriff Assistenzsysteme verwendet werden, statt Hilfsmittel ebenfalls Assistenzsysteme)

Nullschwellen an Außentüren sind technisch längst für Menschen mit Behinderung, für ältere Menschen und für designorientierte Immobilienkunden möglich! Trotzdem werden bis heute Türanschlagdichtungen als Barrieren verbauten. Weshalb? 1 – 2 cm hohe Türschwellen stellen nicht nur eine Sturzgefahr für Fußgänger dar. Auch Nutzer von Rollstühlen können beim Passieren dieser Barrieren stürzen. Bereits 2012 habe ich diesen Bericht von einer Expertin in eigener Sache, der heute immer noch aktuell ist, veröffentlich! Ich setze mich seit 2005 für die Zugänglichkeit von Nullschwellen für Menschen mit Behinderung ein. Leider werden die Techniken Menschen mit Behinderung immer noch verwehrt, immer noch werden diese Gefahren für Leib und leben bis heute grundlos in neuen barrierefreien Immobilien verbaut!!!! Wann werden vorhandene Lösungen endlich genutzt?!

Sturzgefahr für Rollstuhlnutzer durch Türschwellen, Nullschwellen sind seit 1996 möglich, Frau Nullschwelle setzt sich seit über 15 Jahren für Nullschwellen ein

Bereits 2012 habe ich einen Bericht über einen Rollstuhlsturz aufgrund einer Türschwelle veröffentlicht. Durch einen Klick auf dieses Bild gelangen Sie zu dieser Veröffentlichung. (siehe Seite 12) Zu diesem Zeitpunkt gab es nur einen Hersteller für Nullschwellen. Leider wurde immer behauptet, dass diese Nullschwellen-Technik nicht funktionieren solle. Diese Behauptungen habe ich widerlegt. Sturzgefahr für Rollstuhlnutzer muss nicht sein.

Die 75-jährige Inga Brüning lebt in einer sogenannten Sondereinrichtung mit Fachkraftversorgung. Sie verfügt über ein Einzelzimmer mit eigenem Bad und Balkon. Aufgrund ihrer Querschnittslähmung, die unterhalb ihrer Arme beginnt und nach unten weiterführt, benötigt die aktive Dame einen Rollstuhl.

Zwischen ihrem Zimmer und ihrem Balkon befindet sich eine fünf Zentimeter hohe Schwelle. Um diese besser überfahren zu können, hat Brüning sich eine kleine Rampe bauen lassen und der Boden auf dem Balkon wurde erhöht. Trotz Anpassungsmaßnahmen ist eine eineinhalb Zentimeter hohe Schwelle geblieben, die für Brüning eine Gefahr darstellt. Sie erzählt: „Vor einigen Monaten ist der Rollstuhl beim Überfahren der Schwelle nach hinten weggekippt und ich bin mit enormer Wucht mit dem Hinterkopf auf den Boden gefallen. Dabei hätte etwas Schlimmes passieren können.“ Zum Glück habe ihre Zimmernachbarin ihr Rufen gehört, sonst wär sie noch länger am Boden liegen geblieben, so Brüning. „Ich achte nun immer darauf, dass ich meinen Oberkörper beim Überfahren der Schwelle anschnalle, aber auch dann kann es passieren, dass der Rollstuhl entweder nach hinten oder nach vorne kippt und ich mit dem Rollstuhl zusammen um- falle.“, erklärt die lebensfrohe Frau. Neben der Gefahr durch die Schwelle, sei diese zusätzlich im Alltag für sie und ihre Besucher einfach hinderlich: „Ich habe viele Kameraden und Freunde, die ebenfalls einen Rollstuhl benutzen und zusätzlich in ihren Armen Bewegungseinschränkungen haben. Wenn wir dann an einem schönen Sonnentag gemeinsam auf meinem Balkon Kaffee trinken möchten, ist es meine alleinige Aufgabe, das Geschirr hinaus zu transportieren. Das ist dann ganz schön schwierig für mich.“ Inga Brüning betont: „Schwellen an Außentüren, auch wenn diese nur zwei Zentimeter sind, stellen für Menschen, die einen Rollstuhl benutzen und im Oberkörper Bewegungseinschränkungen vorweisen, eine enorme Barriere und Gefahr dar. Schwellenfreie Übergänge könnten unsere Lebensqualität bedeutend verbessern!“

Dies ist eine Veröffentlichung von vielen, in der ich schon seit 2005 dafür einstehe, wie wichtig Nullschwellen für viele Menschen mit Behinderung sind. Von 1996 bis 2016 gab es nur einen Hersteller, der Nullschwellen an Drehflügel-Außentüren ermöglichte. Wie kann so etwas möglich sein? Viele Jahre behaupten zahlreiche Vertreter der Türen- und Fensterbranche und sogar Bausachverständige, dass diese Lösung nicht funktionieren solle – allerdings ohne ihre Aussagen zu überprüfen und zu belegen. Diese Überprüfungen übernehme ich seit vielen Jahren. Ich kann belegen, dass Nullschwellen bei fachgerechten Einbauten im Neubau technisch systemsicher umgesetzt werden können. Mir ist es gelungen bis in letzte Detail zu belegen, dass Türanschlagdichtungen insbesondere im Neubau an Hauseingängen und an Terrassen- und Balkontüren nicht mehr erforderlich sind – und nicht nur das, laut den vorhandenen Zahlen, Daten und Fakten können mit bestimmten Nullschwellen-Techniken sogar ganze Rinnen und Vordächer eingespart werden.

Wo bleibt der Widerstand gegen widerlegbare Behauptungen, die Nullschwellen seit über 23 Jahren grundlos verhindern?

Leider waren die widerlegbaren Behauptungen von Vertretern der Türen- und Fensterbranche und zahlreichen Bausachverständigen zum Nachteil von Menschen mit Behinderung und weiteren Immobilienkunden von Erfolg gekrönt – und das leider allzuoft bis heute!!!! Dadurch, dass diese Behauptungen, ohne Überprüfungen, akzeptiert wurden und werden, konnten und können u.a. Hersteller weiterhin das technisch Überholte, nämlich die 1 – 2 cm hohen Türschwellen, verkaufen. Das bedeutet nur extrem aufwendig rückbaubare Barrieren, die Menschen mit Behinderung über viele Jahre behindern werden!

Sturzgefahr für Rollstuhlnutzer inklusive Barriere unzulässig!

Bis heute erlebe ich in meiner Tätigkeit als Bausachverständige für Nullschwellen, dass viele Fensterbauer einfach immer noch den Einbau von Nullschwellen ablehnen, obwohl es mir gelungen ist, dass durch die Nullschwellen-Stellungnahme vom Arbeitsausschuss der DIN 18040 bundesweit überall innerhalb des barrierefreien Bauens Nullschwellen vorgeschrieben sind. Keine Türschwelle an Hauseingängen und an Terrassen- sowie Balkontüren mit einer Hohe von 1 – 2 cm entspricht den Anforderungen der Norm für Barrierefreiheit als anerkannte Regel der Technik. Trotzdem erlebe ich bis heute beständig und immer wieder bei Außentüren, die der DIN 18040 entsprechen müssen, den Einbau von 1 – 2 cm hohen Türschwellen.

Eine wichtige Frage an die Selbsthilfe und Ihre Vertreter

Liebe Selbsthilfevertreter, liebe Interssensvertreter für Menschen mit Behinderung und ältere Menschen in Vereinen, Verbänden und Instituten, was sagen Sie zu diesen zahlreichen technisch überflüssigen Barrieren und Sturzgefahren?

Ich freue mich über Kommentare, die unter diesem Blogbeitrag in der Kommentarfunktion ganz einfach eingetragen werden können.

Nullschwellen-Seminare für Fensterbauer, Architekten, Bauträger, Behindertenbeauftragte, Interessensvertreter, Politiker, Immobilienwertermittler uvm.

Damit endlich Menschen mit Behinderung, ältere Menschen, pflegende Angehörige und designorientierte Bauherren Nullschwellen erhalten, gibt es bei Frau Nullschwelle® Nullschwellen-Seminare! Bitte verbreiten Sie diese Info! Durch die beständige Veröffentlichung von widerlegbaren Behauptungen sogar von Bausachverständigen und die fehlende Umsetzung von Nullschwellen seit über 23 Jahren sind immense Wissenslücken im Spezialsachgebiet von Nullschwellen an Außentüren entstanden. Als Frau Nullschwelle habe ich alle fragwürdigen Behauptungen, die den Bau von Nullschwellen verhinderten  – egal ob normativ, technisch oder ergonomisch – widerlegt. Dadurch konnte ich mir seit 2005 – in einem Zeitraum, in dem nahezu immer noch fast alle anderen 1 – 2 cm hohe Türschwellen verbauen – einen einzigartigen Nullschwellen-Sachverstand aneignen. Profitieren Sie davon! Soviel Nullschwellen-Sachverstand gibt es nur in den Nullschwellen-Seminaren der Frau Nullschwelle®!

Die gesamte Selbsthilfe und alle Interessenvertreter können für Nullschwellen einstehen. Sturzgefahr für Rollstuhlnutzer an Außentüren muss schon seit 1996 nicht mehr sein!

 

 

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  1. Avatar

    Johann Hermann 11. August 2020 @ 10:58

    Solange Diese Verbände/Organisationen u co. Nur den Namen für ( Behinderte u co ) in ihrem ( Briefkopf u co ) Haben, und von den Reichen ( Schwarz_ Bestechungs- u co Gelder ) Bekommen, müsste/Sollte man diesen Sogenannten Verbänden/Organiesa u co., Eigentlich die Beiträge Entzieh en, und diese ( Nackt ) Stehen lassen.

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