Schwellenloses Wohnen: Seminar

Schwellenloses Wohnen: interdisziplinäres Seminar am 28.09.20 in Hamburg: Barrierefreiheit 10.0, Universal Design und inklusives Gestalten mit Schwerpunkt Nullschwellen

Dieses interdisziplinäre Seminar bietet Wissensvorsprünge und Inspirationen für alle, die ihren Kunden fortschrittliche, werthaltige und designorientierte Wohnimmobilien mit wirtschaftlichen Lösungen ermöglichen möchten. Dabei steht im Zeitalter von demografischem Wandel und Inklusion insbesondere im Bereich von Seniorenimmobilien und barrierefreien bzw. inklusiven Wohnungen der Nutzer im Fokus. Erfüllen Architekten, Handwerker, Bauträger, Leistungsanbieter aus der Alten- und Behindertenhilfe und Vermieter die grundlegenden Bedürfnisse dieser Zielgruppen, tragen sie spürbar zum Renommee aller beteiligten Unternehmen, zu Wettbewerbsvorteilen und zu glücklichen und zufriedenen Nutzern bei. Doch was benötigen ältere und behinderte Menschen? Allein diese beiden Zielgruppen weisen vielfältigste Anforderungen auf. Qualitativ hochwertige Lösungen benötigen daher eine neue Interdisziplinarität – ein Wissen aus allen beteiligten Fachbereichen wie z.B. Heilpädagogik, Pflege, Baukonstruktion, Bautechnik, Barrierefreiheit, Sturzprävention, Inklusion. Die Seminarveranstalterin und Referentin Ulrike Jocham, die Frau Nullschwelle®, gibt den Seminarteilnehmern Einblicke in ihren über 30-jährigen interdisziplinären Einsatz für Barrierefreiheit, Universal Design und  Inklusion. Als bundesweit einzige interdisziplinäre Bausachverständige für Nullschwellen an Außentüren erforscht sie dieses diffizile und herausfordernde Thema schon seit über 15 Jahren disziplinübergreifend: normativ, rechtlich, ergonomisch und technisch.

Schwellenloses Wohnen_Nullschwellen-Seminar_Frau Nullschwelle

Ein Eindruck vom Perspektivenwechsel im Nullschwellen-Seminar von Frau Nullschwelle®

Im Seminar „Schwellenloses Wohnen“ werden u.a. folgende Inhalte behandelt:

  • Wie müssen Wohnungen und Wohnanlagen gestaltet sein, damit alle Menschen mit Behinderung und alle älteren Menschen diese nutzen können? Für die Beantwortung dieser Fragestellung werden im Seminar neue interdisziplinäre und innovative Arbeits- und Denkweisen sowie die Unterschiede zwischen der DIN 18040 Teil 2 und dem Universal Design der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRR) vermittelt
  • Weshalb stellen fachgerecht umgesetzte Nullschwellen an Außentüren und an Duschen im Neubau die bedeutendsten Gestaltungskriterien für eine sichere, komfortable und flexible Nutzbarkeit sowie eine bedeutende Stellschraube für Immobilienwerthaltigkeit und Zukunftstauglichkeit dar? Weshalb verhindern selbst kleine Türschwellen Gebrauchstauglichkeit und Inklusion? Bei mangelhaft ausgeführten Übergängen können Neubauten ganz schnell zu nicht mehr korrigierbaren Altbauten werden. Erfahren Sie, wie Sie inklusiv und nachhaltig gestalten und gleichzeitig Mängel und Regressansprüche vermeiden können.
  • Weshalb sind Nullschwellen an Außentüren schon seit vielen Jahren innerhalb des barrierefreien Bauens vorgeschrieben und welche Mängel an Informationen haben zum bisher fast überall anzutreffenden Türschwellen-Bau geführt? Ein fundiertes normativ-technisches Nullschwellen-Know-How wird für alle Bauverantwortlichen immer wichtiger, insbesondere unter dem Aspekt, dass für bisherige Türschwellen-Rückbauten häufig die Pflegekassen genutzt wurden. Doch die steigenden Pflegekosten erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Regressforderungen bei Nichteinhaltung von normativ-rechtlichen Vorgaben erfolgen werden. Hinzukommen Gefahren wie z.B. fehlende Verkehrssicherheit (z.B. Haftpfichtversicherung für Vermieter und Pflegeheimbetreiber), vermeidbarer Mehrbedarf an Pflege und Assistenz oder sogar fehlende bauliche Voraussetzungen für Versorgungsverträge mit den Pflegekassen. Seminarteilnehmer, die den Respekt vor dem Nutzer als oberstes Gestaltungsziel stellen, erhalten Wissensvorsprünge die vor kostenintensiven Mängeln schützen!
  • Laut Deutschen Institut für Normung e.V. aus Berlin stellen Nullschwellen nicht nur nach der DIN 18040 einen Regelfall dar, sondern auch nach der Norm für Bauwerksabdichtung. Die Fehlannahme niveaugleiche Übergänge seien Sonderfälle hält sich hingegen erstaunlich lange – wie entstehen derartige Fehlinformationen mit Mängel- und Haftungsgefahren?

Schwellenloses Wohnen – weitere Seminarinhalte:

  • rechtliche und normative Nullschwellen-Grundlagen (Hamburgische Bauordnung, DIN 18040 Teil 2 mit Schwerpunkt Schwellen an Türen und Duschen, Bauproduktenverordnung, DIN EN 14351-1, DIN EN 12208, DIN EN 12207, Behindertengleichstellungsgesetz, UN-BRK)
  • baukonstruktive Lösungen niveaugleicher Übergänge für Neubau und Bestand: systemsichere Nullschwellen, verschiedene Leistungsanforderungen an Nullschwellen, Anschlüsse und Bauwerksabdichtungen, ganzheitliche Planungsansätze mit wirtschaftlichen Einsparpotentialen
  • Respekt vor dem Nutzer und größtmögliche Flexibilität: ergonomische und gestalterische Grundlagen der neuen Barrierefreiheit 10.0 unter dem Aspekt des Paradigmenwechsels in der modernen Behindertenhilfe
  • systemsichere und langzeitbewährte Einbaubeispiele von Nullschwellen im Neubau und im Bestand

Zielgruppe der interdisziplinären Fortbildung „Schwellenloses Wohnen“: Architekten, Fensterbauer, Leistungsanbieter aus der Alten- und Behindertenhilfe, Immobilieninvestoren, Bausachverständige, Sachverständige für Immobilienwertermittlung, Verantwortliche aus Gesetzgebung und Normenausschüssen, Behindertenbeauftragte und Bauherren.

Termin: 28.09.20 von 09.00 – 17.30 Uhr

Veranstaltungsort: Junges Hotel, Kurt-Schumacher-Allee 14 in 20097 Hamburg-Centrum, barrierefreie Seminarräumlichkeiten sind vorhanden!

Seminarkosten 290,00 Euro zzgl. 16 % MWST

Anmeldung zum Seminar und mehr Informationen unter Mail: ulrike.jocham@die-Frau-Nullschwelle.de und Telefon: 0049 711 3891186

Das Buchcover zum Nullschwellen-Seminar von Ulrike Jocham, der Frau Nullschwelle

Alle Seminarteilnehmer erhalten ein  hochwertige Hard-Cover-Buch mit ausführlichen Informationen zum Thema Nullschwelle erhalten.

Im Seminarpreis enthaltene Leistungen: Mittagessen sowie Vormittags- und Nachmittagssnack, Nachschlagewerk zum Seminar mit hochwertigem Hardcover, Perspektivenwechsel im Alterssimulationsanzug und Rollstuhl, Teilnahmebescheinigung

Das sagen Seminarbesucher der Frau Nullschwelle – zwei EinblickeArchitekturbüro und Fensterbauer sowie Expertin in eigener Sache

 

Die Veranstalterin Ulrike Jocham, die Frau Nullschwelle® erforscht die herausfordernde Konstruktionsstelle der Nullschwellen an Außentüren als Bausachverständige für Barrierefreiheit, Universal Design und inklusive Wohnprojekte wie niemand anderer bereits seit über 15 Jahren professionsübergreifend. Mit ihren interdisziplinären Qualifikationen aus Heilerziehungspflege, Architektur und Sozialraumentwicklung hat sie die Bedeutung von Nullschwellen bereits 2005 erkannt. Als Visionärin für Wohnkonzeptionen als Wahlmöglichkeiten zum Leben im Heim, weiß Frau Nullschwelle®, dass schwellenlose Wohnimmobilien eine unabdingbare Grundlage für Selbstbestimmung, Immobilienwerterhaltung und Zukunftstauglichkeit darstellen. Mit ihren neuen Schnittstellenkompetenzen hat sie mit der Nullschwellen-Stellungnahme, mit dem Nullschwellen-Runderlass und mit den Folgen durch ihren Vortrag auf dem Netzwerkpartnertag 2014 in Heidenheim bisher einzigartige Erfolge erreicht, die zu grundlegenden Veränderungen und Verbesserungen in der Türen- und Fensterbranche geführt habe.

Mehr Infos zur Frau Nullschwelle®

 

Nullschwellen und schwellenloses Wohnen – Ein interdisziplinäres Thema

Für viele Menschen sind 1 – 15 cm hohe Türanschlagdichtungen gebrauchsuntauglich. Was für Professionelle aus der Pflege eine Selbstverständlichkeit darstellt, wurde in den meisten Ausbildungen und Studien von Professionellen der Baubranche versäumt als Lehrinhalt vermittelt zu werden. Erst ein interdisziplinärer Blick lässt die Bedeutung von längst möglichen Nullschwellen an Außentüren deutlich werden. „Innovationen entstehen heute vorwiegend fachübergreifend an den Schnittstellen traditioneller Fächergrenzen. Die Probleme dieser Welt kümmern sich nämlich nicht um traditionelle Organisationsstrukturen von Disziplinen und Fakultäten.“ (Aus Interdisziplinarität von Michael Jungert, Elsa Ronfeld, Thomas Sukopp und Uwe Voigt, WBG Darmstadt) Die Chancen von Innovationen müssen nicht nur entwickelt, sondern auch erkannt und für jeden verständlich erklärt werden!

 

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