Sparen an der Barrierefreiheit – Dank Innovation überflüssig

Sparen an der Barrierefreiheit im Wohnungsbau? Weshalb? Sind Barrieren und Schwellen einmal eingebaut, können sie fast immer nur sehr teuer zurückgebaut werden und häufig sogar überhaupt nicht mehr. Die teuren Rückbauten im Zeitalter von demografischem Wandel und Inklusion sollen dann Pflegeversicherung, KFW-Bank und die Bürger bezahlen? Im Entwurf des Gesetzes zur Änderung der Landesbauordnung Baden-Württemberg (LBO BW) 07.09.18 steht gleich zu Beginn, dass verschiedene bauliche Standards abgebaut oder modifiziert werden sollen, mit dem Ziel das Bauen zu verbilligen. Dabei muss gerade dieses Gesetz mehr als dringend in Richtung einer Zugänglichkeit und einem Universal Design verbessert werden! So fordert es das Gesetzt zu dem Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung nun schon seit fast 10 Jahren! Und nicht nur das. Auch der demografische Wandel verlangt schon längstens die gleichen gesetzlichen Verbesserungen. Wo bleibt die Innovationskraft und der Blick in die Zukunft vom Gesetzgeber? In meinem neuen Brückenbautext, den die Fachzeitschrift BEHINDERTE MENSCHEN bereits veröffentlicht hat, beschreibe ich wie mit Innovation Millionenbeträge beim Bauen eingespart werden können. Es gibt keine Gründe mehr an Barrierefreiheit und an Schwellenfreiheit beim Bau von Wohnungen herumzusparen – Inklusion und Demografietauglichkeit ist mit Innovation leicht bezahlbar!!!

Ab hier geht meine neue Vermittlung zwischen den Professionen los, viel Spaß beim Lesen!

INKLUSIVE WOHNARCHITEKTUR MIT VERNETZUNG ZUM GEMEINWESEN

Innovative modulare Bauweise verknüpft interdisziplinäre und demografietaugliche Wohnkonzeption – der Hersteller McCube gewährt Einblicke in hochspannende Kostensenkungseffekte

Ein Brückenbautext zwischen den Professionen von Ulrike Jocham, der Frau Nullschwelle

Eine städtebauliche Zeichnung von Ulrike Jocham, der Frau Nullschwelle mit einem zentralen Gemeinschaftsplatz: Inklusive Wohnarchitektur mit Vernetzung zum Gemeinwesen, Schluss mit Sparen an der Barrierefreiheit!

Zeichnung: Ulrike Jocham

Laut zahlreicher Pressemeldungen gibt es auf dem Wohnungsmarkt viel zu wenige Wohnungen für Menschen mit Behinderung und Senioren, obwohl diese seit nunmehr schon rund 10 Jahren durch das Gesetzt zum Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung (kurz UN-Behindertenrechtskonvention oder UN-BRK, veröffentlicht am 31.08.2008 im Bundesgesetzblatt) gefordert sind. Barrierefreie und vor allem bezahlbare Wohnungen sind immer noch Mangelware. Inklusion beim Wohnen kann so nicht umgesetzt und der demografische Wandel nur extrem mangelhaft und kostenintensiv bewältigt werden. Dabei wären Wohnungen mit einem intelligenten Diversity Management (Vielfaltsmanagement), die von fast allen Menschen genutzt werden können, längst möglich und für alle besser! Aber nicht nur das. Zahlreiche weitere innovative Lösungen sind vorhanden. Mit disziplinübergreifenden Wohnkonzepten können Inklusion konsequent umgesetzt, strukturelle Verbesserungen in der Altenhilfe erreicht und gleichzeitig volkswirtschaftliche Einsparungen ohne Qualitätseinbußen erzeugt werden. Auch architektonisch ist Inklusion und Innovation in greifbarer Nähe. Doch interdisziplinäre und gemeinwesenorientierte Wohnprojekte benötigen eine ganz bestimmte ergonomische und empowernde (stärkende) Architektur. Gerade die Modulbauweise bietet dafür ideale Voraussetzungen. Erfahren Sie mehr über multiprofessionelle Konzepte, unnötige innovations- und inklusionshemmende Strukturen und extrem spannende Einsparpotentiale nicht nur durch multiprofessionelle Versorgungskonzepte, sondern auch durch neue industriell vorgefertigte Bauweisen. Die Modulbauhersteller McCube und LF ModulBau verraten, dass bei intelligenten Planungen eine Einsparung der Baukosten von mehr als 20 Prozent erreicht werden kann.

Inklusive und demografietaugliche Wohnungen fehlen

Dass es immer mehr ältere Menschen gibt und geben wird, ist längstens bekannt. Auch der Artikel 19 der UN-BRK fordert schon lange „das gleiche Recht aller Menschen mit Behinderung, mit gleichen Wahlmöglichkeiten wie andere Menschen in der Gemeinschaft zu leben.“ Jeder soll wohnen und leben können wo, wie und mit wem er möchte und niemand soll verpflichtet werden „in besonderen Wohnformen zu leben.“ (ebd.) Aufgrund fehlender geeigneter Wohnarchitektur gibt es diese Wahlmöglichkeit viel zu wenig, insbesondere für Menschen mit einem intensiveren Unterstützungsbedarf, egal ob als ältere Menschen oder als Mensch mit Behinderung! Fast keine Wohnung auf dem Wohnungsmarkt erfüllt das geforderte Universal Design der UN-BRK.

Universal Design

Das ist eine Gestaltung die „von allen Menschen möglichst weitgehend ohne eine Anpassung oder ein spezielles Design genutzt werden“ kann. (UN-BRK, Artikel 2) Es wurde von Ronald L. Mace und seinen Mitarbeitern in den 80er Jahren in Amerika entwickelt und beschreibt insgesamt 7 Gestaltungsprinzipien, die das Leben von allen Menschen vereinfachen. Mit dem geringsten Kostenaufwand soll mit diesem Designkonzept die größtmögliche Nutzbarkeit für möglichst viele Menschen erreicht werden. Die Definition von Universal Design nach diesem Designkonzept wurde in die UN-BRK aufgenommen.

Mindeststandard Universal Design

Doch wie müssen Wohnungen aussehen, damit möglichst jeder in jeder Lebensphase die Wohnung nutzen kann, niemand unnötig ausgeschlossen wird und die Kosten möglichst gering bleiben? Dieser Frage gehe ich seit meinem Architekturstudium nach und führe deshalb bis heute zahlreiche disziplinübergreifende Adressateninterviews durch. Für die Lösung müssen möglichst alle verschiedenen Nutzerzielgruppen berücksichtigt werden: u.a. Kinder, Menschen mit Klein- und Großwuchs, Familien, Menschen mit allen Behinderungsarten, Senioren sowie Pflegefachkräfte und Pädagogen, die Menschen in den Wohnungen pflegen und unterstützen. Die größten Knackpunkte, die Menschen von der Nutzung ausschließen können, sind die Türschwellen, die bis heute fast jeden Hauseingang im Wohnungsbau verbauen und die Bäder. Kann
 ein Bad aufgrund zu kleiner Bewegungsflächen, einer Badewanne oder einer Duschschwelle
 nicht mehr benutzt werden, müssen oftmals ältere Menschen sogar aus der Wohnung ausziehen, wenn der Umbau nicht möglich oder zu kostenintensiv wird. Seit meinen Recherchen zum Bielefelder Modell (Erläuterungen folgen weiter unten) habe ich begonnen, einen Mindeststandard Universal Design zu konzipieren, den ich seither mit weiteren optimierten Standards bis zum Höchststandard Universal Design ausbaue. Menschen mit den verschiedensten Behinderungen kommen in Wohnungen mit dem Mindeststandard Universal Design zurecht, sogar die meisten Nutzer von Rollstühlen. Die Anforderungen an einen Mindeststandard Universal Design sind gering, erfordern jedoch in den wichtigsten Grundanforderungen eine klare Konsequenz:

– Nullschwellen in allen Außentüren wie Haustüren, Wohnungseingangstüren, Terrassen- und Balkontüren

– Eingangstüren min. 90 cm breit, Innentüren min. 80 cm breit

– bodengleiche Duschen mit flexibler Duschabtrennung, unterfahrbare Waschbecken, Installation von Assistenzsystemen an den Wänden muss möglich sein

– ausreichende Bewegungsflächen im Bad, vor Küchenschränken, in Fluren usw. von mind. 120/ 120 cm (150/150 cm große Bewegungsflächen für handbetriebene Rollstühle sind nur notwendig, wenn von 4 Seiten z.B. von Wänden oder Duschabtrennungen der Wendevorgang verhindert wird), erreichbare Bedien- und Nutzerelemente

– ausreichend geförderte Wohnungen, mit einem Mietpreis, der den Einzug auch von Menschen mit Anspruch auf Transferleistungen ermöglicht

– Mindestgröße einer Wohnung für eine Person von 45 qm

Für die Nutzer, die aufgrund von größeren Rollstühlen größere Bewegungsflächen benötigen, ist eine Quote an zusätzlichen Wohnungen notwendig. Z.B. von 40 – 60 Wohnungen pro Wohnprojekt 2 Wohnungen mit Bewegungsflächen von 150/150 cm. Dieses Verhältnis hat sich innerhalb des Bielefelder Modells bewährt, muss jedoch dringend noch genauer überprüft werden.

Der Unterschied zur DIN 18040

Der Mindeststandard Universal Design beabsichtigt Wohnungen mit dem geringsten Kostenaufwand für die größtmögliche Gruppe von Menschen nutzbar zu machen und die Gestaltung für alle zu verbessern. Die Anforderungen der DIN 18040 hingegen sind nicht mit den Anforderungen der UN-BRK und des Universal Designs gleichzusetzen. Bei der unabdingbaren Schwellenfreiheit bei Türen und Duschen ist die DIN 18040 erstaunlich unklar und inkonsequent. Bei den Duschen fordert sie grundsätzlich eine Bewegungsfäche von 150/150 cm. Wenn die Duschen niveaugleich gebaut und die Duschenabtrennungen flexibel ausgeführt werden, können die Bewegungsflächen auch neben dem direkten Duschbereich zum Wenden mitbenutzt werden. Die Fußstützen des Rollstuhls können z.B. auch Platz unterhalb eines Hänge-WCs finden oder die Beine mit den Fußstützen unterhalb eines unterfahrbaren Waschbeckens. Diese Bewegungsflächen zum Wenden mit Rollstühlen werden in der DIN 18040 überhaupt nicht berücksichtigt. Intelligent eingeplantes Raumpotential ermöglicht vielen Rollstuhlnutzern auch in Wohnungen mit den kleineren Bewegungsflächen von 120/120 cm klarzukommen.

Flexible Nutzbar- und Vermietbarkeit

Der Mindeststandard Universal Design bietet immense Vorteile z.B. auch für Wohnungsunternehmen durch eine maximal flexible Vermietbarkeit und den möglichst langen Verbleib von Senioren in der eigenen Wohnung. Auch alle Immobilieninvestoren und –besitzer profitieren davon, denn die Wohnungen erfüllen alle die Mindestanforderungen an ein selbstständiges und gesundheitsförderndes Leben im Alter. Die Wohnungen sehen ganz normal aus, sie weisen kein besonderes Sonderdesign auf. Bei der Quote von Wohnungen mit den größeren Bewegungsflächen hingegen ist die Vermietbarkeit schwieriger, da bei wenigen Wohnungen die passenden Nutzer in einem gewissen Zeitraum gefunden werden müssen. Wenn jedoch diese Wohnungen innerhalb von inklusiven und gemeinwesenorientierten Wohnprojekten angeboten werden, haben die mulitprofessionellen Teams vor Ort direkten Kontakt zu Personen, die auf die größeren Bewegungsflächen angewiesen sind und die Vermittlung dieser Quotenwohnungen geht schneller und einfacher.

Die Vorgeschichte zum Bielefelder Modell

Bereits 2005 konnte ich das Bielefelder Modell kennen lernen. Zu diesem Zeitpunkt waren noch beide Gründer dieser Wohnkonzeption aktiv. Bei diesem Wohnkonzept werden Gebäude mit rund 40 – 60 Wohnungen benötigt, die alle den Mindeststandard Universal Design aufweisen und 2 Wohnungen, mit den größeren Bewegungsflächen. In den Wohnprojekten gibt es zusätzlich ein Wohncafé, in dem gemeinsame Mahlzeiten eingenommen und verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen stattfinden können. Direkt neben dem Wohncafé befindet sich das multiprofessionelle Team aus Altenpflegern, Gesundheits- und Krankheitspflegern, Heilerziehungspflegern, Heilpädagogen, Sozialpädagogen, Familienpflegern usw. die neben der Pflege- und Assistenz zusätzlich die Vernetzung des Wohnprojektes mit dem Gemeinwesen vor Ort fördern und das vorhandene Sorgepotential aus dem Wohnprojekt und dem umliegenden Quartier auf- greifen, z.B. durch Ehrenamtliche, die im Wohncafé kochen oder auch Menschen mit Behinderung, die ältere Menschen besuchen. Beim Start eines Wohnprojektes leben höchstens ein Drittel Menschen mit Pflege- und Assistenzbedarf in
den dazugehörigen Wohnungen. Durch die Bezahlung von Ehrenamtspauschalen können Transferleistungsempfänger wie z.B. viele Menschen mit Behinderung ihr geringes Budget aufbessern und bedeutende Gemeinwesen- und Sorgepotentiale einbringen. Ein Bad für alle ermöglicht zusätzlich die Nutzung einer Badewanne. In dem mindestens 5 – 10 Menschen mit einem erhöhten Pflege- und Assistenzbedarf in das Wohnprojekt einziehen, ist eine kostenneutrale Versorgungssicherheit vor Ort durch das multiprofessionelle Team vorhanden. Dadurch entstehen spannende Einsparpotentiale, wie z.B. die Einsparung der Betreuungspauschale, die im klassisch Betreuten Wohnen aus der Altenhilfe zwischen 80 und 150 Euro pro Monat kostet. Die Unterstützungsangebote gibt es Sozialgesetzbuch übergreifend. Dafür muss die bisher übliche Versäulung zwischen den verschiedenen Sozialgesetzbüchern und sozialen Dienstleistern aufgelöst werden. Interdisziplinarität ist für eine erfolgreiche Umsetzung unabdingbar.

Die Weiterentwicklung „inklusiv wohnen 2.0“

Bei der Implementierung des Bielefelder Modells in Baden-Württemberg von 2008 – 2011 konnte ich bereits zahlreiche praktische und wertvolle Erfahrungen sammeln. Derartig chancenreiche aber auch tiefgreifende und komplexe Erneuerungen benötigen im Vorfeld eine fundierte Vermittlung von Wissen, Konzeptverständnis und eine neue professionelle Haltung. Die Leistungsträger müssen bereit sein, für Menschen mit einem intensiveren Unterstützungsbedarf auch entsprechend mehr zu bezahlen. Nur so können die systemübergreifenden Einspar- und Verbesserungspotentiale auch für den ganzen Pflegebereich entstehen. Dass zukünftig allein der individuelle Bedarf einer Person Ausgangspunkt für die Zuweisung von Leistungen der Teilhabe sein soll, bietet dafür eine ideale Ausgangsbasis. Die Potentiale durch die Auflösung der Versäulung zwischen den verschiedenen Sozialgesetzbüchern gilt es dringend weiter zu entwickeln. Die multiprofessionellen Quartierteams aus der Alten- und Behindertenhilfe sollten zusätzlich durch die Kinder- und Jugendhilfe bereichert werden. In der Architektur gibt es neben dem Mindeststandard Universal Design zahlreiche weitere Möglichkeiten, die Menschen im Wohnprojekt und im angrenzenden Quartier mit einer ergonomischen, inklusiven und demografietauglichen Bauweise zu stärken (empowern) und so zu weiteren Kostensenkungseffekten zu gelangen.

Leider werden derartig innovative Wohnkonzepte nur sehr wenig und mit einer mangelhaften Konsequenz umgesetzt. Bei aktuelleren Recherchen erfahre ich, dass sogar vereinzelte Städte z.B. diese einsparbare Betreuungspauschale des Betreuten Wohnens auch noch bezuschussen, statt die Chancen durch disziplinübergreifende Wohnkonzeptionen wahrzunehmen.

Fehlentwicklungen beim sog. barrierefreien Wohnungsbau

Zusätzlich werden sehr viele neue Wohnungen selbst in Pflegeimmobilien als barrierefrei beschrieben, obwohl sie gar nicht barrierefrei sind. Sogar die konventionelle rechtliche Definition von barrierefrei fordert die selbstständige Nutzbarkeit von Bauwerken für Menschen mit Behinderung. (Musterbauordnung § 2, Absatz 9 und Behindertengleichstellungsgesetz § 4) Die UN-BRK schreibt die Teilhabe für alle Menschen vor. In der Realität grenzen jedoch verschiedene unnötige Barrieren, wie z.B. technisch überholte Schwellen viele Menschen grundlos aus oder verhindern eine selbstständige Nutzbarkeit. Das ist weder barrierefrei, noch inklusiv, noch diskriminierungsfrei. Türschwellen zwischen 1 und 2 cm Höhe verbauen bis heute in fast allen Haustüren von Wohngebäuden, in fast allen Terrassen- und Balkontüren und in zahlreichen Duschen die Zugänge. Dabei gibt es nurArgumente für Nullschwellen. Ergonomisch sind ebene und schwellenfreie Fußböden für alle besser. Kein Fuß benötigt eine Schwelle im Boden. Auch ästhetisch spricht alles für Nullschwellen. Ein harmonisch fließender Übergang zwischen innen und außen erzeugt optisch wesentlich ansprechendere Erscheinungsbilder als eckige, kantige und überflüssige Unterbrechungen. Zusätzlich definiert sogar der Arbeitsschutz alle Höhenunterschiede im Boden, die größer als 4 mm sind, als eine Stolperstelle. Stolpern und stürzen kann jeder aufgrund von Schwellen. Sturzprävention in der Architektur ist für alle Menschen gefordert und für die hochrisikogefährdeten Zielgruppen wie Kinder, Menschen mit Behinderung und ältere Menschen unverzichtbar, denn Stürze können selbstständigkeitseinschränkende und gesundheitsgefährdende, im schlimmsten Fall sogar lebensgefährdende Folgen vor allem für ältere Menschen nach sich ziehen. Trotzdem halten konventionelle Bauausführende an Türschwellen fest. Die 2017 veröffentlichte Studie „Barrierefreies Bauen im Kostenvergleich – eine Analyse notwendiger Mehrausgaben gegenüber konventionellen Bauweisen“ von TERRAGON WOHNBAU im Auftrag vom Deutschen Städte- und Gemeindebund geht sogar so weit zu behaupten, dass bis zu 2 cm hohe Balkonzugänge „in der Regel auch von Rollstuhlfahrern ohne größere Probleme zu nutzen“ seien. Gibt es einen „Regel-Rollstuhlfahrer“? Wo bleibt die Wertschätzung gegenüber der menschlichen Vielfalt und der Anspruch für alle Menschen Zugänglichkeit zu schaffen und den Alltag zu vereinfachen? Wo bleibt bei derartigen Aussagen, die Absicht Universal Design, Inklusion und Sturzprävention umzusetzen? (Achtung: auch für Nutzer von Rollstühlen besteht die Gefahr, aufgrund von kleinen Schwellen aus dem Rollstuhl zu fallen!) Nach der UN-BRK sind ganz klar Nullschwellen gefordert, diese können von allen genutzt werden, Tür- und Duschschwellen hingegen nicht. Am Beispiel von Nullschwellen ist klar erkennbar, dass das geforderte Universal Design kein unerreichbar hehres Ziel ist, sondern längstens realisierbar – sogar im sozialen Wohnungsbau! Seit meinen nun schon über 12-jährigen Recherchen zum Thema Nullschwellen stoße ich kontinuierlich auf fragwürdige innovations- und inklusionshemmen- de Strukturen, die grundlos die Nullschwellen-Entwicklung hemmen und dadurch wirtschaftliche Belastungen erzeugen. (z.B. Artikel in Fachzeitschrift Freiräume 2018) Zahlreiche Normen und Richtlinien, müssten schon längst nach der UN-BRK im Sinne von Nullschwellen und dem geforderten Universal Design überprüft und angepasst werden. (UN-BRK Artikel 4f) Was sollen Wohnungen bei immer mehr älteren Menschen bezwecken, die bereits die Eingänge verbauen? Weshalb sollen Menschen mit körperlichen Einschränkungen für Terrassen- und Balkone bezahlen, wenn sie diese nicht selbstständig und sicher nutzen können? Die erwähnte TERRAGON-Studie hingegen erklärt wieder ohne fachlichen Beleg einen Balkonzugang „mit einer Schwelle von maximal zwei Zentimetern“ als tolerierbar. Dies steht im krassen Widerspruch zur übergeordneten UN-BRK, zur geforderten Sturzprävention in der Pflege, zur Nullschwellen-Stellungnahme vom Arbeitsausschuss der DIN 18040 aus dem Jahr 2013 und zum baden-württembergischen Nullschwellen-Runderlass aus dem Jahr 2014.

Innovation ist gefragt

Die Autoren der TERRAGON-Studie sind fast ausschließlich aus dem baulich-technischen Bereich. Derartige weitreichende Aussagen, die zu Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen mit Behinderung führen, lassen einen interdisziplinären Ansatz vermissen. Doch die steigenden Herausforderungen aufgrund von Inklusion und demografischen Wandel können nicht allein von einer Profession bewältigt werden. Es wird das Know-how vieler Professionen benötigt. Und das erfordert wiederum ein multiprofessionelles Changemanagement oder nach Bertrand Piccard anders ausgedrückt: „Wenn du Innovation willst, musst du aus dem System heraustreten.“

Inklusion benötigt Innovation

Die grundlegenden Anforderungen bereits bei einem Mindeststandard Universal Design zu streichen, kann also nicht die Lösung sein. Die steigenden gesellschaftlichen Herausforderungen z.B. auch durch Zunahme von „Flüchtlingen“ und durch grundsätzlichen Mangel an bezahlbaren Wohnungen mit gleichzeitigem demografischem Wandel und der Aufgabe Inklusion umzusetzen, können nicht mit Blick auf nur eine Zielgruppe gelöst werden. Wohnungen sind keine kurzlebigen Verbrauchsgüter, sie müssen während ihrer Nutzungsdauer vielen verschiedenen Zielgruppen und Lebensphasen gerecht werden. Wir brauchen fach- und ressortübergreifend geeignetes Einsparpotential beim Bauen. Selbst der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie aus Berlin macht auf seinen Internetseiten deutlich, dass auch die Bauindustrie ihre Hausaufgaben machen muss durch eine stärkere Industrialisierung des Wohnungsbaus mit Forcierung auf einen seriellen Wohnungsbau. Als eine Lösung schlägt dieser Verband „qualitativ hochwertige aber dennoch gleichzeitig kostengünstige Wohnmodule“ vor. Bei dieser Bauweise werden dreidimensionale Raumeinheiten in der Fabrik computerunterstützt vorgefertigt produziert. Auf der Baustelle müssen diese Module dann nur noch zusammenmontiert werden. Dadurch entstehen spannende Kostensenkungseffekte. Die sich öffnenden wirtschaftlichen Ressourcen können in eine qualitätvolle empowernde, demografietaugliche und ergonomische Wohnarchitektur investiert werden, die sogar einen maximalen Standard an Universal Design und Teilhabe für alle ermöglicht.

Think out of the box!

Das österreichische Start-up “McCube” fertigt seit 2015 ökologische Modulhäuser als vorwiegend Ein- oder Zweifamilienhäuser, die sich flexibel an die Wohn- und Lebenssituation seiner Bewohner anpassen.
Sie können leicht vergrößert oder verkleinert werden und bei Bedarf sogar ihre Standorte wechseln. Heimische Hölzer aus einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und Hanf als Baustoffe sorgen für ein angenehmes Raumklima, egal ob Sommer oder Winter. Eine energieeffiziente Bauweise ermöglicht die Einsparung von Heizkosten. Auf Wunsch sind verschiedenste Techniken erhältlich, wie z.B. die Einbeziehung von regenerativen Energiequellen oder Bussystemen für sog. intelligente Häuser mit Funktionen wie z.B. automatische Jalousiesteuerung. Durch die große Nachfrage nach diesen neuen Häusern expandiert McCube nun seit 2018 auch ins Nachbarland Deutschland. Dafür wurde eine eigene Firma gegründet, die McCube Deutschland GmbH (MC. D.) Die beiden Deutschland-Geschäftsführer Simon Lube und Rainer Forster vom McCube Deutschland haben zusätzlich ein weiteres neues Unternehmen ins Leben gerufen, die LF ModulBau. McCube Deutschland ist genauso wie McCube Österreich im Einfamilienhaussegment tätig. Die LF Modul- Bau übernimmt als eigenständiges Unternehmen größere Objektbauten in Modulbauweise. „Mit dem neu gegründeten Start-up LF ModulBau können nun auch größere Geschosswohnungsbauten in der flexiblen, nachhaltigen und ökologischen Qualität umgesetzt werden“, erklärt Simon Lube. Das sind ideale Voraussetzungen die Wohnprojekte „inklusiv wohnen 2.0“ mit einer innovativeren und wirtschaftlicheren Architektur zu errichten. Dadurch entstehen nicht nur Einsparpotentiale im Bereich der Kosten für Pflege und der Assistenz, sondern zusätzlich im Bereich der Baukosten.

Kostensenkungseffekte

Das Bauen mit vorgefertigten Modulen ermöglicht eine schnelle Bauabwicklung. Statt einer Bauzeit bei Geschosswohnungsbauten von häufig über 1,5 Jahren, kann hier rund 1 Jahr früher eingezogen werden. Allein dies bedeutet wirtschaftliches Kapital, nämlich rund 1 Jahr mehr Mieteinnahmen. Bei z.B. 60 Mietwohnungen pro Wohnprojekt bei einer durchschnittlichen Miete von angenommen 600 Euro pro Wohnung ergeben sich für dieses eine Jahr schnelleres Bauen rund 432.000 Euro Mehreinnahmen. Allein mit diesem Einsparpotential ist weit mehr als ein Mindeststandard an Universal Design möglich. Das Vielfaltsmanagement (Diversity Management) von allen Wohnungen, dem Wohncafé, dem Wellnessbereich mit Badewanne und dem Büro vom Quartiersteam kann weiter optimiert werden! Für z.B. Nullschwellen, Handläufe für Kinder und Erwachsene, ergonomische Assistenzsysteme, Raumspartüren, Schiebetüren sowie den Komfort und die Selbständigkeit fördernde Dusch- WCs in den Wohnungen und vieles weitere ist plötzlich Budget vorhanden!

Noch mehr Einsparpotential

Da „inklusiv wohnen 2.0“ eine gleiche Wohnarchitektur je Wohnprojekt benötigt, können mehrere Wohnprojekte mit der Modulbauweise standardisiert, also mit gleichen Grundrissen geplant und errichtet werden. Je mehr Wohnprojekte gleichzeitig starten, umso größer sind die Kostensenkungseffekte. Bei 10 Wohnprojekten in einem Bundesland oder bundesweit verteilt ist das Ein- sparpotential schon mehr als beachtlich. „Wenn alle Wohngebäude mit rund 60 Wohnungen die gleichen Grundrisse und die gleiche technische Ausstattung aufweisen, können von den Gesamtkosten zwischen 10 – 20 Prozent eingespart werden“, erklärt der Geschäftsführer Simon Lube. Wenn der Bau eines Wohnprojektes mit 60 Wohnungen rund 10 Mio. Euro kostet, lautet das Ein- sparpotential umgerechnet 1 – 2 Mio. Euro. Einem qualitätsvollen universell designten Wohnraum steht somit nichts mehr im Wege, selbst für den Geschosswohnungsbau ohne Versorgungskonzept!

Individuelle Erscheinungsbilder

Ein höherer Wiederholungsfaktor der jeweiligen Wohnprojekte und Geschosswohnungsbauten birgt ein vergleichsweise höheres Einsparpotential. Dies muss jedoch keine Monotonie nach sich ziehen. „Auch wenn die Grundrisse und die technischen Ausstattungen gleich ausgeführt werden, kann jede Fassade individuell gestaltet und mit ganz verschiedenen Materialien ausgestattet werden, beispielsweise mit Holz oder Etnernit. Selbst bei den Dächern gibt es verschiedene Ausführungsvarianten, entweder als Flach- ,Pult- oder Satteldächer, wobei Flachdächer für den Modulbau ideal sind. Diese können auch als umweltfreundliche begrünte Dächer gefertigt werden“, erklärt Simon Lube.

Flexibilität auch im Geschosswohnungsbau

„Die Möglichkeit Wohnungen zu vergrößern oder zu verkleinern gibt es genauso wie bei McCube mit der LF ModulBau im Modul-Geschosswohnungsbau“, betont Simon Lube. Übereinanderliegende Wohnungen können so z.B. flexibel um ein Zimmer vergrößert werden, wenn z.B. jemand einzieht, der einen persönlichen Assistenten benötigt. Die Wohnungen passen sich bei einer intelligenten Vorplanung flexibel an die unterschiedlichsten Bedürfnisse an, wenn dies gewünscht wird.

Technische Genauigkeit ideal für 0-Schwellen

„Durch die werksseitige Vorfertigung können die einzelnen Module millimetergenau angefertigt werden“, erläutert der technische Deutschland-Geschäftsführer Rainer Forster von McCube und LF ModulBau und verweist auf die baukonstruktive und energetische Leistungsfähigkeit sowie die gestalterische Präzision. Diese Genauigkeit ist ein großer Vorteil gegenüber der konventionellen Bauweise, in der Toleranzen zu den geplanten Maßen von bis zu 2 cm keine Seltenheit darstellen. Insbesondere beim Einbau von Außentüren mit Nullschwellen, stellt eine millimeterexakte Anfertigung der Laibungen und der Fußbodenaufbauten eine ideale Voraussetzung dar, denn Nullschwellen erfordern eine genaue und saubere Montage. Die industrielle Vorfertigung von Raummodulen passt somit technisch optimal zu den Nullschwellen-Anforderungen der UN-BRK und des darin geforderten Universal Designs. „Wenn Kunden Nullschwellen möchten, setzen wir diese gerne um“, erklärt Rainer Forster, genauso wie alle weiteren Anforderungen an ein Universal Design.

Wir sind alle bei der kontinuierlich zunehmenden Anzahl von älteren Menschen mit Pflegebedarf auf eine professionsübergreifende Erneuerung der vorhandenen Strukturen angewiesen. Innovation gibt es bei den aktuellen Herausforderungen nur außerhalb der bisherigen Systeme. Allein die Kosten für die Pflegeversicherungen zu steigern, um dem Pflegenotstand und die steigenden Pflegekosten zu bewältigen, reicht nicht mehr aus. Und immer nur die sog. „Barrierefreiheit“ im Wohnungsbau zu streichen, ist ebenfalls sehr kontraproduktiv und extrem belastend für alle folgenden Generationen und die sozialen Sicherungssysteme. Innovativere und nachhaltigere Lösungen sind möglich! Packen wir es an!

Persönliche Vorgeschichte der Autorin Ulrike Jocham

Seit meinem 16. Lebensjahr konnte ich in meiner Ausbildung und in meiner praktischen Tätigkeit als Heilerziehungspflegerin verschiedenste Einrichtungen der Alten- und Behinderten- sowie Kinder- und Jugendhilfe kennen lernen (z.B. Wohnheime, Werkstätten, Fördergruppen, Pflegeheime, ambulant betreutes Wohnen, sog. Betreute Wohnanlagen aus der Altenhilfe, betreute Wohngemeinschaften). Schon als junger Mensch hatte ich Begegnungen mit Menschen mit Behinderung, die sich intensiv ein Wohnen in einer ganz normalen Wohnung wünschten. Doch war der Unterstützungsbedarf hoch, konnte dieser Wunsch nicht erfüllt werden. Das war die Geburtsstunde meiner Recherchen für inklusive Wohnprojekte. Aufgrund meiner zahlreichen Erfahrungen mit Menschen mit den verschiedensten Einschränkungsarten (z.B. sog. „geistige Behinderung“ besser Lernschwierigkeiten, körperliche Behinderungen, Hörbehinderung, schwere Mehrfachbehinderung, Sehbehinderung, ältere Menschen mit den verschiedensten Einschränkungen, sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche) war mir schon während meines Studiums der Architektur klar, dass unsere Gebäude und Wohnungen von allen nutzbar sein müssen. Frühere Momente, in denen ich erlebt habe, dass z.B. Menschen auf dem Boden robbend zur Toilette in der Disco mussten, weil sie nicht anfahren konnten oder Besuche von Rollstuhlnutzern in Wohnungen nur extrem schwer oder gar nicht möglich waren, haben mich zuvor sehr geprägt. Auch Erfahrungen in Altenpflegeheimen, bei denen ich aufgrund von Pflegekraftmangel keine ausreichende Zeit hatte, den Heimbewohnern ihr Essen zu geben, waren der Grund, in meinem Architekturstudium neue Wohn- und Betreuungskonzepte zu konzipieren. Leider stellten weder Barrierefreiheit noch Inklusion ein gefragtes architektonisches Thema in den 90er Jahren dar. Ich habe von Professoren immer nur gehört, das sei zu teuer und werde nicht gebraucht. Bei meinem neuen Wohnprojektentwicklungen im Hauptstudium bin ich sogar auf erstaunliche Abwehr gestoßen. Die damals schon vorhandenen DIN-Normen für Barrierefreiheit wurden im Studium nicht thematisiert, hingegen die DIN-Norm für Bauwerksabdichtung und die Flachdachrichtlinie mehr als intensiv. 20 Jahre später bin ich auf das Bielefelder Modell gestoßen. Bereits die erste Recherchereise hat mich begeistert. Ich hatte das große Glück, noch beide Gründer, Theresia Brechmann und Werner Stede (†), über mehrere Jahre aktiv kennenlernen zu können. Bei meinen Recherchen und während der Implementierung dieses Wohnkonzeptes in Baden-Württemberg wurde ich von beiden intensiv geschult. Kurz vor meinem ersten Besuch in Bielefeld habe ich ein Heim für Menschen mit MS besucht und eine an MS erkrankte Mutter gesprochen, die mir erzählte, dass sie ihren Sohn seit er 3 Jahre alt ist, nur noch ganz vereinzelt ca. 1 – 3 Mal pro Jahr sehen kann. Im Bielefeld saß ich kurz darauf in einem Wohnprojekt im dazugehörigen Wohncafé mit dort Wohnenden bei einem gemeinsamen gemütlichen Abendessen. Ein Mensch mit MS war wie selbstverständlich mit dabei. In dem Heim hingegen gab es nur Menschen mit MS und alle haben mitbekommen, wie es einzelnen im Endstadium der Krankheit sehr schlecht ging. In dem Wohnprojekt in Bielefeld gab es nur einen Mieter mit MS. Ein Heilerziehungspfleger vom dort tätigen multiprofessionellen Team erzählte mir von einer anderen Mutter, die ebenfalls an einer schweren Krankheit erkrankt ist, und deren Sohn das Jugendamt in einer Wohngruppe unterbringen wollte. Die pädagogischen Fachkräfte vom multiprofessionellen Team haben die Mutter unterstützt und Lösungen für die Betreuung des Sohnes und der Mutter gefunden, sodass die beiden zusammen wohnen bleiben konnten. Das hat mich so begeistert! Bei weiteren Recherchen konnte ich unter anderem zahlreiche Menschen mit einem 24-stündigen Hilfebedarf interviewen, die mir alle zeigten, das selbstbestimmtes Wohnen in einer eigenen Wohnung für alle möglich ist. Zusätzlich bin ich auf zufriedene Pflegefachkräfte gestoßen. „Endlich kann ich so arbeiten, wie ich es gelernt habe.“ Dieser Satz klingt noch heute in meinem Ohr. Ich habe durch die Gründer des Bielefelder Modells erlebt, dass Inklusion von Menschen selbst mit schwersten Mehrfachbehinderungen im ganz normalen Geschosswohnungsbau möglich ist und gleichzeitig die Lebensqualität von allen Menschen im Quartier genau dadurch steigen kann! Ich habe erlebt, dass Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung innerhalb diese Wohnkonzeption entstehen und die Potentiale aufgrund von deren Behinderungen die Wohn- und Betreuungskonzeption und die Lebensqualität von allen verbessern können. Ich habe erlebt, dass durch neue Strukturen, die Arbeitsbedingungen von Fachkräften aus Pädagogik und Pflege beachtlich verbessert werden können! Und ich habe die letzten Jahre erlebt, dass der Stand der Technik eine bessere Architektur für alle Nutzer längst ermöglicht, jedoch völlig unnötige hemmende Strukturen, deren Realisierung verhindern. Wir können es besser! Auch unsere Kinder brauchen später Lösungen, für eine Gesellschaft mit immer mehr älteren Menschen.

Ulrike Jocham, die Frau Nullschwelle

 

 

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