Nachhaltige Inklusion in Architektur und Konzeption – das bewirke ich durch meine Vorträge

Nachhaltige Inklusion, die eine Verbesserung für alle darstellt, das wünschen sich viele meiner Kunden, wie z.B. innovative Hotel- und Restaurantbetreiber, Unternehmer in der Tourismusbranche, Städte und Kommunen, Verbände, Hersteller, Bauträger, Architekten, Handwerker, Unternehmen in der Alten-, Behinderten- sowie Kinder-  und Jugendhilfe, Behindertenbeauftragte uvm. Allein meine Vorträge lösen spannende interdisziplinäre Change-Management- und Verbesserungs-Prozesse in den Ergebnissen meiner Kunden aus. Im folgenden beschreibe ich die positiven Auswirkungen von zwei meiner Vorträge (ausgewählte Beispiele).

Ein Vortrag in Geislingen

Am 09.05.2014 habe ich im Auftrag vom Stadtbehindertenring Geislingen einen Vortrag zum Thema „Mehr Benutzerfreundlichkeit in öffentlichen und privaten Bereichen durch Barrierefreiheit und ein Design für alle“ gehalten, der bis heute Inklusions- und Verbesserungsauswirkungen für die Stadt Geislingen und deren Bürger zeigt! Nur ein paar Wochen nach meinem Vortrag wurde im denkmalgeschützen Rathaus an einer Eingangstüre, die u.a. auch zu Arbeitsplätzen von Menschen mit Behinderung führte, eine rund 3 cm hohe Türanschlagdichtung abgebaut und durch eine Magnet-Nullschwelle für den Bestand, die inklusive Entwässerung direkt auf den Rohfußboden aufgesetzt werden kann, ersetzt. Dieser wirtschaftlich mit geringem Aufwand umgesetzte Schwellenrückbau (technischer Einbaubericht mit Bildern) verbessert nun seither nicht nur die Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderung, sondern für alle Bürger! Seither konnte ich durch Beratungen bei Neubau-Planungen von der Stadt Geislingen zahlreiche weitere Inklusionserfolge implementieren, die weit mehr als nur Barrierefreiheit aufzeigen. Barrierefreiheit und Inklusion sind Schnittstellenthemen, die Interdisziplinarität und neuartige Schnittstellenkompetenzen erfordern – mein Alleinstellungsmerkmal, die meinen Kunden Wettbewerbsvorteile und Innovationskraft mit nachhaltiger Ausstrahlung und Pionierleistung in ihren Branchen verschaffen!

Nachhaltige Inklusion: Der Nullschwellen-Vortrag auf dem Netzwerkpartertag in Heidenheim am 20.02.14 löste zusammen mit der Nullschwellen-Stellungnahme und dem Nullschwellen-Runderlass den Durchbruch von Nullschwellen aus. Diese Veränderung ist Ulrike Jocham, der Frau Nullschwelle als Son-Woman-Show gelungen. Veränderung und Verbesserung sind möglich.

www.netzwerk-frey.de

Ein Vortrag auf dem Netzwerkpartnertag in Heidenheim

Bei meinem Vortrag auf dem Netzwerkpartnertag in Heidenheim am 20.02.2014 waren fast ausschließlich männliche Professionelle aus dem technischen Bereich anwesend, die zu Beginn gefühlt nichts, aber auch gar nichts, zum Thema Nullschwellen hören wollten. Doch dieser Widerstand hat sich im Laufe meines Vortrags in Begeisterung verwandelt. Wie stark der Glaube 1 – 2 cm hohe Türschwellen seinen barrierefrei und völlig ausreichend anhält, zeigen die Türschwellen-Einbauten selbst in hochpreisigen Seniorenwohnungen bis heute. Doch bei diesem Vortrag im Jahre 2014 ist mir etwas gelungen, auf das ich bis heute mehr als stolz bin. Es ist durch die sich im großen Stil anschließenden Nullschwellen-Einbauten nicht nur eine nachhaltige Inklusion, sondern eine branchenweite Verbesserung für alle entstanden – und das nicht nur ergonomisch, sondern zusätzlich auch gestalterisch. Kein Fuß und kein Rad benötigt eine Schwelle mit Ecken und Kanten im Boden! Obwohl die Ablehnung des Themas Nullschwellen an Außentüren mehr als spürbar bei mir als Speakerin angekommen ist, habe ich mich nicht abhalten lassen, meine Begeisterung für Nullschwellen an das Publikum weiterzutragen. Und der Erfolg des Vortrag war enorm! Zu diesem Zeitpunkt gab es zwar schon seit über 15 Jahren Nullschwellen für Drehflügel-Außentüren, jedoch nur von einem einzigen Hersteller. Trotz technischer Überholtheit wurden fast überall selbst in Pflegeimmobilien gefährliche 1 – 2 cm hohe Türanschlagdichtungen verbaut, außerhalb der Barrierefreiheit sogar 5 – 15 cm hohe. Doch ich wusste, dass die damals einzige Nullschwelle bei fachgerechtem Einbau keinen Tropfen Wasser ins Gebäude lässt. Fast alle Techniker behaupteten, dass diese Nullschwelle undicht sei. Doch ich habe mit all meinem technischen Nullschwellen-Wissen widersprochen – vor über 100 Männern. Und ich wusste schon damals, dass die schädlichen Auswirkungen durch Türanschlagdichtungen so derartig weitreichend hoch sind, für jeden einzelnen und die ganze Gesellschaft. Und ich wusste, wenn diese technischen Überholtheiten einmal eingebaut sind, können sie meist nur mit einem baukonstruktiven Schaden zurückgebaut werden. Was für eine grundlose und ganz leicht vermeidbare Immobilienwertminderung?!!!!! Deshalb war meine Nullschwellen-Begeisterung größer als die männliche Abwehrhaltung bei dem letzten Vortrag zu später Stunde auf diesem Netzwerkpartnertag. Als einzige weibliche Vortragsrednerin ist es mir trotz allen hinderlichen Rahmenbedingungen gelungen, viele Zuhörer von Nullschwellen und deren Bedeutung zu überzeugen. Bei der abendlichen Zusammenkunft haben mich später viele begeistert angesprochen und sich ganz herzlich bei mir bedankt. Zusätzlich konnte ich mit meinem Vortrag einen der größten Hersteller von Fenstern und Türen so von Nullschwellen überzeugen, dass dieser ein Jahr später in zwei Geschosswohnungsbauten erstmals über 550 Nullschwellen verbaute und dafür den ersten Automatisierungsprozess in der Herstellung von Nullschwellen-Türen umsetzte. Das ist nachhaltige Inklusion!!! Diese zahlreichen Nullschwellen-Terrassen- und Balkontüren ermöglichen nun für die nächsten Jahrzehnte allen Menschen unabhängig von ihren Fähigkeiten den Zugang auf Ihren Freisitz. Damit habe ich als One-Woman-Show den ersten großen Durchbruch beim Verbauen von Nullschwellen in großen Mengen ausgelöst. Der betreffende Fenster- und Türen-Hersteller beschreibt meinen Vortrag in dem Artikel „Nicht nahezu, sondern komplett barrierefrei“ aus der Fachzeitschrift GLASWELT (Ausgabe 3/2016) mit folgendenWorten:

Nachhaltige Inklusion: Das Publikum beim Nullschwellen-Vortrag auf dem Netzwerkpartnertag in Heidenheim bestand fast ausschließlich aus Männern, die zu Beginn nichts zum Thema Nullschwellen hören wollten. Die Baubranche wollte schon 2014 weiterhin Türschwellen bauen, auch wenn der demographische Wandel und die Inklusion anderes fordern.

Foto: www.netzwerk-frey.de

„Hier hat die ganze Türen- und Fensterbaubranche ein bedeutendes Thema komplett vernachlässigt“, betont der Geschäftsführer der hilzinger Unternehmensgruppe aus Willstätt, Helmut Hilzinger: „Türschwellen zwischen 1 – 15 cm sind bis heute in unserer Branche Standard. Doch wie bedeutend Nullschwellen vor allem für die Bewältigung des demografischen Wandels und die Umsetzung der UN-BRK sind, habe ich bei einem Vortrag von Ulrike Jocham auf dem Netzwerk Partnertag in Heidenheim im Februar 2014 erfahren. Ich habe selten so einen überzeugenden Vortrag gehört. In der letzten Stunde kurz vor Feierabend, ist es im Saal immer ruhiger geworden und alle haben die Ohren gespitzt. Die fachlichen Fähigkeiten und Kenntnisse von Ulrike Jocham bezüglich der langzeiterprobten Magnet-Doppeldichtung und der enormen gesellschaftlichen und menschlichen Bedarfe für genau dieses Produkt sind immer mehr zum Tragen gekommen. Den eklatanten Unterschied zwischen 1 – 2 cm und 0 cm Höhenunterschied von Türschwellen hat sie unvergesslich in mein Hirn gebrannt“, erzählt Hilzinger.

Veränderung und Verbesserung sowie nachhaltige Inklusion und Universal Design für alle ist möglich! Das habe ich mit meinem Einsatz für Nullschwellen gezeigt. Bis 2013/2014 haben alle Hersteller, bis auf einen, über 15 Jahre ungeprüft überholte 1 – 2 cm hohe Türanschlagdichtungen innerhalb des barrierefreien Bauens vermarkten und verbauen können, obwohl Nullschwellen technisch seit 1996 wassertropfendicht gelöst sind. Doch als Einzelunternehmerin ist es mir gelungen, diese grundlose Innovation- und Inklusionshemmung nach rund 2 Jahrzehnten zu durchbrechen und dadurch prozessionsübergreifende Vorteile für alle zu ermöglichen (u.a. auch bei Immobilienwertermittlungen!)

Nullschwellen-Stellungnahme und Nullschwellen-Runderlass

Neben dem Vortrag in Heidenheim wurde dies zusätzlich durch die Nullschwellen-Stellungnahme und den Nullschwellen-Runderlass ausgelöst. 2013 konnte ich mit einer Nachfrage beim DIN e.V. die Nullschwellen-Stellungnahme vom Arbeitsausschuss der DIN 18040 erwirken, die Nullschwellen an Außentüren als Regelfall erklärte. Diese Nullschwellen-Stellungnahme löste den ersten großen Veränderungsdruck in Richtung Nullschwellen-Umsetzung aus. 2014 gelang mir dann durch ein extrem langes Durchhaltevermögen und eine umfassende Vernetzungsaktion mit Vereinen und Verbänden aus der Selbsthilfe, soviel Veränderungskraft zu erzeugen, dass der Nullschwellen-Runderlasses von der obersten Baurechtsbehörde Baden-Württemberg veröffentlicht wurde. Dieser Inklusions- und Sturzpräventionserfolg ist umso erstaunlicher, da die oberste Baurechtsbehörde noch kurz vorher einer derartigen Nullschwellen-Vorschrift eine klare schriftliche Absage erteilte. (siehe Entstehung Nullschwellen-Runderlass). Diese beiden verschärften Nullschwellen-Forderungen sowie mein Vortrag auf dem Netzwerkpartnertag in Heidenheim brachen dann schlussendlich den Damm des Widerstands gegen Nullschwellen und lösten verändernde Wellen in der Türen- und Fensterbranche aus. Weitere Hersteller haben nach über 18 Jahren Blockadehaltung ganz langsam begonnen Nullschwellen zu entwickeln. Der demographische Wandel forderte dies schon längst! 20 Jahre nach der ersten Markteinführung einer Nullschwelle, hat dann 2016 ein zweiter Hersteller eine Nullschwelle eingeführt. Ist das nicht mehr als erstaunlich? Diese interessante Innovationsverzögerung bietet uns allen Lernpotential für Besseres! Die jahrzehntelange fast ausschließliche und technisch komplett grundlose Vermarktung von gefährlichen und für viele extrem hinderlichen 1 – 2 cm hohen Türanschlagdichtungen habe ich mit meiner Leidenschaft für bessere Lösungen für alle mit diesen drei Erfolgen (Nullschwellen-Stellungnahme, Nullschwellen-Runderlass und Vortrag in Heidenheim) beendet. Veränderung und Verbesserung ist mit interdisziplinärem Change-Management möglich!

Der Veranstalter vom Netzwerkpartnertag Oliver Frey beschreibt in seiner Pressemitteilung meinen Vortrag folgendermaßen: „In einem höchst engagierten und emotionalen Vortrag zeigte sie (Ulrike Jocham, Ergänzung der Redaktion) die Vorzüge der barrierefreien Schwellensysteme (…). Auch mit dem Hinweis auf den demographischen Wandel in Deutschland, inspirierte sie selbst gestandene NETZWRK Fensterbaupartner zum Nachdenken. Mit den Worten „Das war mal ein Vortrag“ begann Oliver Frey das Resümee beim NETZWERK FORUM und alle Teilnehmer im immer noch vollbesetzten Plenum waren sich einig, dass die Vortragsreiche sicher den Nerv der Zeit getroffen hatte.“

Im Sport zählen nur die besten Ergebnisse. Wie wäre es, wenn von nun an nur noch die besten technischen Werte mit der höchsten Systemsicherheit und Nachhaltigkeit sowie den ergonomischsten Ausführungen und der höchsten Designqualität beim Übergang zwischen innen und außen zählen? Echter und fairer Wettbewerb kann Spaß machen, Innovationen fördern und die Kundenorientierung verbessern!!!!

 

Hier eine Rückmeldung zu einer Inhouse-Schulung vom September 2019, welche ich als Veranstalter für Bauträger und Architekten konzipiert und durchgeführt habe. Dieses Seminar wurde von der Architektenkammer Baden-Württemberg und Hessen mit 8 Weiterbildungsstunden anerkannt.

 

Hier ein geplanter Vortrag von mir Anfang Juli 2020.

 

 

 

 

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