Inklusive Wohnprojekte und „inklusiv wohnen 2.0“

Inklusive Wohnprojekte, die für alle Menschen besser sind (außer bei Fremd- und Selbstgefährung) und selbst Menschen mit einem 24-stündigen Pflege- und Assistenzbedarf nicht ausgrenzen, sind nicht nur konzeptionell sondern auch wirtschaftlich längst möglich. Sogar die Pauschale, die z.B. im Betreuten Wohnen aus der Altenhilfe in der Regel monatlich mit rund 100 – 150 Euro anfällt, kann in tatsächlich inklusiven Wohnprojekten mit interdiziplinärer Qualität, Vernetzung zum Gemeinwesen und Sozialraumorientierung eingespart werden. Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und der demografische Wandel erfordern dringend diese inklusive Wohnlösungen.

Echt inklusive Wohnlösungen und das „inklusiv wohnen 2.0“ bieten nicht nur bezahlbare Lösungen für Inklusion beim Wohnen, sondern auch dringend benötigte wirtschaftliche Lösungen für immer mehr ältere Menschen mit Pflege- und Assistenzbedarf, die nicht in einem Heim leben möchten. Auch die Arbeitsbedingungen von Pflegefachkräften können durch inklusive Wohnkonzeptionen attraktiver gestaltet und verbessert werden. Unabdingbare Voraussetzung für derartig innovative Wohnprojekte sind allerdings Schnittstellenkompetenzen zwischen den Fachbereichen Pflege, Pädagogik, Sozialarbeit und Sozialwissenschaften, Adressatenforschung, Ergotherapie, Architektur, Stadtplanung sowie Quartiers- und Dorfentwicklung.

Die Bausachverständige für Barrierefreiheit, Universal Design, Inklusion und Nullschwellen, Ulrike Jocham, kennt innovative, inklusive und demografietaugliche Lösungen und hat bereits vor über 25 Jahren mit intensiven und disziplinübergreifenden Recherchen und Forschungen zur Inklusion beim Wohnen begonnen. Der gesamtgesellschaftliche Bedarf nach derartig interdisziplinär geplanten Wohnprojekten ist immens!!!

Erste Infos zu „inklusiv wohnen 2.0“ Inklusive Wohnarchitektur mit Vernetzung zum Gemeinwesen, inklusiven Versorgungskonzepten und innovativen Bauweisen

Das Bielefelder Modell als tatsächliche inklusive, demografietaugliche und wirtschaftliche Lösung:  Hier ein paar weitere ausgewählte Fachartikel

Alt und Jung als Chance für die Inklusion von Menschen mit Behinderung – Das Bielefelder Modell geht diesen Weg  Ein Artikel von Ulrike Jocham aus der Fachzeitschrift BEHINDERT MENSCHEN, Ausgabe 3-4 2007 – der Bedarf nach solchen Konzepten ist im Zeitalter von Inklusion, demografischem Wandel und Pflegenotstand so aktuell wie noch nie. Zum Recherchezeitpunkt haben die muliporfessionellen Fachteams vor Ort alles getan, wenn ältere Menschen und Menschen mit Behinderung nicht in ein Heim ziehen wollten – auch bei einen hohen 24-stündigen Pflege- und Assistenzbedarf. Jeder hat in dieser Wohnkonzeption Anspruch auf eine eigene Wohnung mit min. 45 – 60 qm. Betreuungspauschalen wie im Betreuten Wohnen können eingespart werden!

Selbstbestimmtes Leben trotz Pflegebearf – Das Bielefelder Modell Ein Artikel von Ulrike Jocham aus der Pflegezeitschrift, Ausgabe 8/2008

Selbstbestimmtes Leben ist möglich Ein Artikel von Ulrike Jocham aus der Fachzeitschrift Dr. med. Mabuse, Ausgabe Nov./Dez. 2008: Inklusive Wohnprojekte oder inklusive Wohnungen müssen von allen Menschen genutzt werden können, auch von Menschen mit einem intensiveren Unterstützungsbedarf (siehe UN-Behindertenrechtskonvention/UN-BRK). Schon weit vor dem Inkrafttreten der UN-BRK waren in Deutschland tatsächlich inklusive Wohnprojekte möglich – wir können es längst für alle besser!!!!!

Ein Quartier für alle – das Bielefelder Modell findet bundesweit Nachahmer Ein Artikel von Ulrike Jocham aus der Fachzeitschrift Flechtwerk, Ausgabe 4/2016: Inklusive Wohnprojekte benötigen interdisziplinär qualifizierte und erfahrene Experten. Am Beispiel der Nullschwellen bei Außentüren wird deutlich, wie unverzichtbar Schnittstellenkompetenzen für eine hochwertige Planung von Wohnarchitektur ist. Nur mit Nullschwellen an Türen und Duschen ausgestattete Gebäude verdienen die Bezeichnungen Inklusion, inklusiv gestaltet oder inklusive Projekte. Jedes Gebäude, das bereits am Hauseingang oder Wohnungseingang mit Türschwellen zwischen 1 – 2 cm Höhe ausgrenzt, ist nicht inklusiv – es steht für Ausgrenzung (Exklusion), statt für Inklusion. Auch Türschwellen zu Freisitzen wie Terrassen, Balkone und Loggien, haben in inklusiven Wohnprojekten nichts zu suchen. Technisch möglich sind Nullschwellen ohne ausgrenzenden Türanschlag (auch bei Drehflügelterrassen- und balkontüren) bereits seit 1996!!!!!!!!!!!!!!!! Zahlreiche Best-Practice-Beispiele zeigen dies.

Universell designte Wohnungen – für alle! Ein Artikel von Ulrike Jocham aus der Fachzeitschrift Orientierung Ausgabe 4/2012: Nicht nur barrierefreie, sondern bessere Wohnungen für jeden einzelnen sind längst möglich. Universal Design lautet das neue Stichwort dafür. Der Bedarf danach ist ebenfalls längst bekannt. Rechtzeitige interdisziplinäre Beratungen können kosten- und haftungsintensive Planungsfehler vermeiden. 

 

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht Pflichtfelder sind markiert *

*