Die Nullschwellen-Stellungnahme

In der Fachzeitschrift behinderte menschen ist in Ausgabe 3-4/2013 in einem Artikel von Ulrike Jocham, der Frau Nullschwelle die bedeutende und Türschwellen beendende Nullschwellen-Stellungnahme der Arbeitsausschusses der DIN 18040 erschienen.

In der Fachzeitschrift BEHINDERTE MENSCHEN Ausgabe 3-4/2013 ist in dem Artikel von Ulrike Jocham „Barrierefrei nicht immer barrierefrei“ die Türschwellen beendende Nullschwellen-Stellungnahme vom Arbeitsausschuss der DIN 18040 erschienen.

Allerspätestens seit Herbst 2013 ist durch die Nullschwellen-Stellungnahme vom Arbeitsausschuss der DIN 18040, die ich durch eine Anfrage beim DIN e.V. erwirken könnte, bundesweit mehr als klar, dass 1 – 2 cm hohe Türschwellen innerhalb des barrierefreien Bauens unzulässig sind. BEHINDERTE  MENSCHEN hat in einem Artikel von mir diese bedeutende Stellungnahme öffentlich gemacht. Alle gefährlichen rund 1 – 2 cm hohen Stolpergefahren müssen technisch begründet werden können, und diese technischen Gründe gibt es insbesondere im Neubau längstens nicht mehr. Doch es bleibt spannend, bis heute sind selbst in neuen Pflegeimmobilien diese unzulässigen Sturzgefahren anzutreffen. Dabei weiß jeder, was alles passieren kann, wenn ältere Menschen stürzen. Auch für viele Menschen mit Behinderung sind diese unergonomischen Barrieren nicht nutzbar und für zahlreiche pflegende Angehörige und Fachkräfte aus Pflege und Pädagogik stellen diese grundlos eine Arbeitserschwernis dar. Nach der Norm für barrierefreies Bauen, der DIN 18040 müssen alle unzulässigen Türschwellen, für die es keine technischen Gründe gibt, zurückgebaut werden.

Der Rückbau zahlreicher Außentürschwellen steht noch an. Hier ein Beispiel, bei dem sogar die untere Baurechtsbehörde schon eingeräumt hat, dass Schwellenfreiheit gefordert ist: https://www.die-frau-nullschwelle.de/ludwigsburger-kreiszeitung-stolperfallen-im-pflegeheim/

 

Die Nullschwellen-Stellungnahme gibt es hier:

https://www.inklusiv-wohnen.de/images/barrierefrei_nichtimmerbarrierefrei.pdf

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