Die Nullschwelle – Veränderungskraft von Millionen

Die Nullschwelle an Außentüren ist für alle besser! Niemand hat durch Nullschwellen irgendwelche Nachteile – es gibt nur Vorteile. Jeder Mensch, egal ob mit oder ohne Behinderung, kann einen schwellenlosen Übergang besser nutzen. Kein einziger Fuß ist beim Laufen und kein einziges Rad ist beim Fahren auf eine Türschwelle angewiesen. Im Gegenteil Türschwellen mit 1 – 2 cm Höhe oder gar mit 3 – 15 cm Höhe bedeuten Sturzgefahren und Ausgrenzung (Exklusion). Durch das Verbesserungspotential von Nullschwellen, bietet das Thema Nullschwelle für alle Interessenvertretungen disziplinübergreifend die Chance für eine ganz neue Gemeinschafts-Power!

Alle beteiligten Professionen erhalten nur Vorteile

Laut Schwerbehindertenstatistik lebten Ende 2017 rund 7,8 Mio. Menschen mit einer sog. „Schwerbehinderung “ in Deutschland. Doch nicht nur viele Menschen mit Behinderung erleben Türschwellen zwischen 1 und 15 cm Höhe als Barriere, Hindernis und Sturzgefahr. Das Deutsche Ärzteblatt hat bereits 2005 einen Artikel veröffentlich, in welchem die 65Plusler als Hochrisikozielgruppe für Sturzgefahr beschrieben wird. Aber auch Kinder gehören zur Hochrisikozielgruppe für Sturzgefahr durch Türschwellen. In meinen Artikeln habe ich neben den Sichtweisen von verschiedenen Experten in eigener Sache, pflegenden Angehörigen und Pflegefachpersonal auch die Sichtweise von Pädagogen und Kindertagesstättenleitungen veröffenticht. Alle Professionen und alle Menschen haben nur Vorteile durch Nullschwellen und für niemanden entstehen Nachteile. Dadurch bieten Nullschwellen neue Chancen für einen neuen Zusammenhalt im Bereich von Inklusion!

Die Veränderungskraft von weit über 2o Millionen Menschen

Die Nullschwelle und die Veränderungskraft von Millionen

Nullschwellen sind ergonomischer für alle!

Stellen Sie sich vor, es würden nun alle Menschen mit Behinderung interessengruppenübergreifend und alle 65Plusler inklusive der jeweilligen Fachverbände gemeinsam für Nullschwellen eintreten – welche Veränderungskraft könnte dadurch entstehen!? Dabei müsste niemand Nachteile einstecken!!! Nullschwellen sind für alle besser und erzeugen zusätzlich eine Verbesserung für Menschen ohne Behinderung. Die Schnittstelle zwischen Fuß und Bauwerk ist nur niveaugleich ergonomisch! Die Bedarfserfüllung von Menschen mit Behinderung und Senioren führt bei Nullschwellen zu ergonomischeren und damit besseren Immobilien für alle. Werden allein in Deutschland die Menschen mit sog. „Schwerbehinderung“ und die 65Plusler zusammengezählt, kommen wir auf eine Anzahl von weit über 20 Mio. Bürger, die Nullschwellen allein aus Sicht der Sturzprophylaxe benötigen. Wenn über ein Viertel der gesamten Bevölkerung die Vorteile durch Nullschwellen einfordern würde, wie schnell hätten wir eine Verbesserung für alle und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in einem architektonischen Konstruktionsdetail, das jeder täglich mehrmals benutzt. Die UN-BRK fordert nämlich ein Universal Design, das jeder nutzen kann. (siehe Artikel 2 und 4f) Und genau das ermöglichen Nullschwellen.

Die Nullschwelle – wirtschaftliche Vorteile zuzüglich

Auch wirtschaftlich bieten Nullschwellen an Außentüren bei einer ganzheitlichen Betrachtung sogar Einsparpotentiale. Ganze Vordächer und zusätzliche Rinnen können eingespart werden. Laut dem Fenster- und Türenexperten Peter Stiborsky, der schon 1999 eine Nullschwellen-Technik an Terrassen- und Balkontüren ohne zusätzliche Rinnen verbaut hat, benennt in einem Interview, das ich für die Fachzeitschrift Glaswelt durchgeführt habe, einen spannenden wirtschaftlichen Vorteil: Werden Vordächer durch leistungsstarke Nullschwellen überflüssig, können bis zu 2.000 Euro eingespart werden.

Grundlose Exklusion und technischer Schaden durch Türschwellen

Immobilien sind keine kurzlebigen Verbrauchsgüter und sind Türschwellen einmal eingebaut, dann kriegt man diese Dinger nicht mehr so einfach wieder raus. Zusätzlich entsteht beim Einbau von Türschwellen ein technischer Schaden. Im Neubau hingegen können Nullschwellen systemsicher und mit technisch höchster Qualität eingebaut werden, im Bestand wird es schwierig.Auch Rollinutzer, die über 2 cm hohe Barrieren kommen, können Besuch von der Oma oder von anderen Rollinutzern bekommen, die nicht über 2 cm hohe Barrieren kommen oder deshalb stürzen.

Die Nullschwelle – nur Nullschwellen-Immobilien sind inklusiv

Auch viele Menschen mit Sehbehinderung und Vollerblindung sagen, dass sie bei Außentüren keine Schwelle benötigen. Hier besteht eine andere Situation als im Straßenraum und daher ein komplett anderer Raumbedarf. Mehr dazu hier.

 

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht Pflichtfelder sind markiert *

*