Deutsches Ärzteblatt 2005: Sturzprävention bei Senioren – Eine interdisziplinäre Aufgabe

Deutsches ÄrzteblattÜber 65-jährige Bürger sind laut einer Veröffentlichung des Deutschen Ärzteblattes aus dem Jahr 2005 stark sturzgefährdet. Dank der Autoren Icks, Becker und Kunstmann ist also bereits seit min. 10 Jahren klar, welche Bedeutung Sturzprävention hat, vor allem in Wohnungen für ältere Menschen. (Link zum Artikel siehe Ende dieses Blogbeitrags)

Tür- und Duschschwellen stellen genauso wie am Boden liegende Kabel oder Teppiche eine enorme Sturzgefahr dar. Fest eingebaute Schwellen können allerdings nur mit beachtlichen Rückbaukosten "weggeräumt" werden.

Trotzdem sind Bauschwellen bis heute Standard?! Dass gerade 1 bis 2 cm hohe Schwellen eine enorme Sturzgefahr darstellen, ist anscheinend viel zu wenig ins Bewusstsein von Entscheidungsträgern der Baubranche gerückt. Innerhalb von Seminaren für sog. "barrierefreies" Bauen werden sogar häufig bis zu 2 cm hohe Schwellen als positive Beispiele vorgestellt?!

Interdisziplinäre Gespräche und Zusammenarbeit mit Medizinern, Menschen mit Behinderung als Experten in eigener Sache, Fachkräfte aus Pflege und Eingliederungshilfe, Architekten, Handwerkern, Normengestaltern, Gesetzgebern, Immobilien- und Wohnungswirtschaft, Leistungsträger (Kostenträger von Sozialkassen) und weitere Professionen sind gefragt!

Fachartikel von Icks, Becker und Kunstmann, Deutsches Ärzteblatt 2005

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