Der Nullschwellen-Runderlass der obersten Baurechtsbehörde Baden-Württemberg vom 16.12.14

Warum dieser bedeutende breit kommunizierte Runderlass des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg vom 16.12.14 bis heute von vielen Bauexperten ignoriert wird, gilt es dringend breit und professionsübergreifend zu diskutieren! Enthält er doch so klare Worte wie: „Die weit verbreitete Annahme, 2 cm hohe Schwellen wären zulässig, traf schon bisher nicht zu. Beim Nachweis der bisherigen unbedingten technischen Erforderlichkeit bzw. der ab 1. Januar 2015 geltenden technischen Unabdingbarkeit sind regelmäßig alle am Markt verfügbaren Produkte zu erwägen. In Fällen, in denen die technische Erforderlichkeit einer Schwelle nur behauptet und nicht substantiiert begründet wird oder in denen die Planung einer schwellenlosen Erschließung gar nur schlicht vergessen wurde, liegen selbstverständlich keine Ausnahmen im Sinne der genannten technischen Regeln vor und es ist auf Herstellung einer schwellenlosen Erschließung zu dringen.“

Ist dieser auf den Internetseiten der zuständigen Ministerien zu finden?!

Seit in Kraft treten im Jahr 2015 schreibt die Frau Nullschwelle Ulrike Jocham beständig über den bedeutenden Nullschwellen-Runderlass vom 16.12.14. Auch auf ihren Internetseiten www.inklusiv-wohnen.de steht dieser seit Anfang 2015 als pdf bereit:

http://www.inklusiv-wohnen.de/blog/69/pressemitteilung_inklusiv_wohnen_inklusiv_leben.html

http://www.inklusiv-wohnen.de/files/2015-01-15_DIN18040_LTB_Verkehrsministerium.pdf

„Es ist absurd über ‚inklusive Projekte‘ zu sprechen, wenn diese gleich bei den Zugängen zum Gebäude und zu den Freisitzen mit überflüssigen Schwellen verbaut sind“, betont Ulrike Jocham. Die Frau Nullschwelle fordert eine grundlegende Aufklärung zum Thema Inklusion und betont: „Bevor jemand den Begriff Inklusion verwendet, sollte er oder sie erstmal wissen, was dieser bedeutet. Die bis heute anhaltende Praxis des Schwellenbaus ist vor allem dadurch zu erklären, dass es bisher üblich ist, die verschiedenen Professionsbereiche nebeneinander her arbeiten zu lassen. Eine interdisziplinäre Betrachtung ermöglicht eine grundlegende Verbesserung für alle!“

 

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