Referenz für das Nullschwellen-Seminar

Das Buchcover zum Nullschwellen-Seminar von Ulrike Jocham, der Frau Nullschwelle

Alle Seminarteilnehmer haben ein Buch mit ausführlichen Informationen zum Thema Nullschwelle erhalten. Foto: Ulrike Jocham, die Frau Nullschwelle

Am 16.11.18 habe ich das erste Nullschwellen-Seminar durchgeführt. Es ist mir gelungen verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Professionen an einen Tisch zu bekommen. Die Kluft zwischen dem immens großen menschlichen Bedarf nach Nullschwellen an Außentüren und dem vorhandenen Angebot ist immer noch erstaunlich groß. Der fragwürdige Türschwellenbau wird weiter fortgeführt. Unter diesen Umständen kann es nur bereichernd sein, wenn alle beteiligten Fachbereiche sich auf Augenhöhe austauschen und begegnen. Der Aspekt, dass sogar rechtliche Grundlagen wie die Nullschwellen-Stellungnahme und der Nullschwellen-Runderlass bis heute nahezu komplett ignoriert werden, ergänzt die multiprofessionelle spannende Thematik. Mit meinem über 12-jährigen disziplinübergreifendem Nullschwellen-Einsatz konnte ich allen Seminarteilnehmern umfassende Grundlagen zu sozialen/pflegerischen, rechtlichen und technischen Fragestellungen zum Thema Nullschwellen an Außentüren vermitteln. Die ausschließlich sehr positiven Rückmeldungen zum ersten Nullschwellen-Seminar haben mich riesig gefreut. Hier eine Seminarbewertung von einem Semianrteilnehmer, der sich eine Wohnung in einer Anlage des Betreuten Wohnens gekauft hat:

Das erste Nullschwellen-Seminar am 16.11.18, Blick auf Seminartische mit den edlen Buchcovern zum Nullschwellen-Seminar von Ulrike Jocham

Das Nullschwellen-Seminar am 16.11.18, Foto: Ulrike Jocham, die Frau Nullschwelle

Sehr geehrte Frau Jocham,

ich möchte mich bei Ihnen nochmals ganz herzlich bedanken, dass Sie mir die Möglichkeit eröffneten, an Ihrem Nullschwellen-Seminar teilzunehmen. Ihre überzeugenden Darstellungen des Problems der 2 cm Schwelle und auch die Ausführungen und Diskussionsbeiträge der weiteren Teilnehmer waren für mich als Hobby-Handwerker sehr interessant. Mit guten Informationen versorgt, kann ich mich jetzt dem Schwellenproblem in meiner Stadt hier in Baden-Württemberg widmen. Besonderen Dank auch für die Überlassung der Seminarunterlagen.

In meiner Sache – Kauf einer barrierefreien Wohnung in einer Anlage für Betreutes Wohnen – übergab ich Ihnen Unterlagen, die Ihre Auffassung hinsichtlich der fehlenden Sachkenntnis des Baugewerbes drastisch bestätigen. Anfang November 2018 richtete ich ein Schreiben an die zuständige untere Baurechtsbehörde und bat um Auskunft, ob im Bauantrag bereits die Barrierefreiheit des Objektes herausgehoben wurde, ob die Barrierefreiheit in der Baugenehmigung verankert ist und dies von Seiten des Amtes auch überprüft werde. Mitte November erhielt ich vom zuständigen Stadtbauamt – Bauüberwachung – dann die Mehrfertigung eines Schreibens an den verantwortlichen Bauträger zur Kenntnisnahme, mit folgendem Inhalt:

Die Türen aus den Wohn- und Schlafzimmern der Wohnungen auf die Balkone seien mit Bodenschwellen ca. 20 mm hoch ausgeführt. Dies sei entsprechend der DIN 18040-2 nicht zulässig. Die Türen seien schwellenlos auszuführen. Eine Abnahme des Gebäudes sei erst nach erfolgter Beseitigung dieses Mangels möglich.

Die Wohnungen dieser Seniorenwohnanlage stehen kurz vor der Übergabe an die Käufer und die zuständige Firma ist bereits Wochen im Verzug. Wie ich erfahren konnte, brennt es unter dem Dach des verantwortlichen Unternehmens gewaltig. Man sucht dort unter anderem nach einer kostengünstigen Lösung des Problems.

Wie Sie sehen, erweist sich das Zusammentreffen mit Ihnen auf der Baustelle, für mich als ein Glückstreffer – Danke.

Mit freundlichen Grüßen

Werner Frenz

Bisher konnte ich sehr viele Menschen kennen lernen, denen vermittelt wurde, dass sie eine barrierefreie Immobilie kaufen. Doch diese Barrierefreiheit ist meist nicht vorhanden. Da es auf dem Markt viel zu wenig Wohnungen gibt, die tatsächlich für Senioren und Menschen mit Behinderung geeignet sind, muss sich dies dringend ändern. Ich freue mich, mit meinem neuen Seminar-Angebot diesen längst überfälligen Veränderungsprozess fördern zu können. Immobilienkäufer, die sich in Anlagen des Betreuten Wohnens eine Wohnung kaufen, haben ein Recht auf eine Immobilie, die den Bedarfen von älteren Menschen gerecht werden. Und technisch überholte Türschwellen haben in Immobilien für Senioren nichts zu suchen. Insbesondere bei älteren Menschen gilt es jede Sturzgefahr zu vermeiden und jeder weiß, was passieren kann, wenn ein älterer Mensch stürzt. Erst vor ein paar Tagen hat mir eine Freundin von einer 95-jährigen Frau erzählt, die bis vor kurzem komplett selbstständig leben konnte, bis zum Sturz über deren Türschwelle.

Ich freue mich auf weitere Seminarteilnehmer, die zukunfts- und demografietaugliche sowie nachhaltige Außentüren anstreben – menschlich, rechtlich und technisch! Das nächste Nullschwellen-Seminar findet am 25.01.19 statt, mehr dazu hier:

Das Nullschwellen-Seminar von der Frau Nullschwelle

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