Behinderung?! Wenn der Mensch in den Vordergrund tritt

Behinderung?! – Was ist das genau und wer bekommt eine amtlich beglaubigte Behinderung und wer nicht? Bei all den Fragen ist es das Wichtigste, dass immer der Mensch im Vordergrund steht. Doch insbesondere bei visuell ersichtlichen Behinderungen steht erfahrungsgemäß häufig immer noch nicht der Mensch, sondern die Behinderung im Fokus. Deshalb sind Momente, in denen dieser Fokus sich ändert, weil die Potentiale die komplette Präsenz einnehmen, unbeschreiblich wertvoll.

Die Sängerin Lorelai Mosnegutu zeigt einen solch intensiven Moment, der viele Menschen ersichtlich berührt.

Lorelai Mosnegutu zeigt, dass Menschen mit Behinderung in erster Linie Menschen sind, die genauso wie alle anderen Menschen unglaubliche Ressourcen besitzen, die es gilt zu entwickeln und zu zeigen. Aber nicht nur das, sie spricht die Fähigkeiten jedes einzelnen Menschen an, Hindernisse in Chancen umzuwandeln und macht dabei unbeschreiblich viel Mut! Liebe Lorelai Mosnegutu, vielen herzlichen Dank für dieses Lied!

Bei meinem Einsatz für die Gleichberechtigung von Menschen mit und ohne Behinderung, beobachte ich häufig Angst von Menschen ohne Behinderung vor Menschen mit Behinderung oder von jüngeren Menschen vor dem Alter. Vielleicht ist es eine Art von Angst vor Unbekanntem oder eine Art Angst vor Schwäche. Doch ist diese Angst überhaupt berechtigt? Sollten wir diese Angst nicht beständig in Frage stellen? Ersichtlich ist, dass die Angst Grenzen schafft. Doch was wäre, wenn immer mehr Menschen genau diese Angst überwinden würden?

Wenn Menschen etwas nicht können, egal ob mit oder ohne Behinderung, können sie fast immer auf der anderen Seite etwas herausstechend gut.

Und wenn der Blick auf die Potentiale von Menschen gerichtet wird, dann können spannendste Ressourcen, Fähigkeiten und Lebenswelten entdeckt werden – das zeigt uns die Sängerin Lorelai Mosnegutu.

Leben bedeutet nicht Monotonie, sondern Vielfalt. Sollten wir nicht alle beginnen, den Mut zu haben authentisch zu sein – auch wenn es bedeutet anders zu sein?!

Die Nullschwelle und die Veränderungskraft von Millionen

Nullschwellen sind ergonomischer für alle!

Chancen für eine ergonomische Architektur

Menschen mit Behinderung haben mir bei Adressateninterviews gezeigt, dass ihre Bedarfe bei einer interdisziplinären Übersetzung ein großes Potential für eine Verbesserung der Ergonomie in der Architektur – also einer Verbesserung der Schnittstelle zwischen Mensch und Bauwerk – darstellen. Dies ist u.a. einer der Gründe, weshalb ich mich seit über 15 Jahren so stark für Nullschwellen an Außentüren und Duschen einsetze. Mehr unter www.die-Frau-Nullschwelle.de

Welcher Barfuß gehender Fuß und welche rollende Rad benötigt eine Schwelle oder eine Kante im Boden? Menschen mit Behinderung können unsere unsere Gesellschaft bereichern! Für diese neuen Perspektivenwechsel lade ich Sie ganz herzlich zu meinen Seminaren und Vorträgen ein!

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