Barrieren reduzieren – nicht novellieren!? Statement eines Experten in eigener Sache zum Thema Schwellenfreiheit

Info zur Weiterleitung: Leider werden Barrieren immer noch neu gebaut – gesetzlich erlaubt – mit DIN unterstützt – ENDLICH UMDENKEN… Für Schwellenfreiheit – Keine unnötigen Stolperfallen in privaten und öffentlichen Gebäuden und Wohnungen – UNTERSTÜTZEN!!!! Barrierefreiheit ist ein Grundrecht laut UN-Konvention für Menschen mit Behinderungen – Barrierefreiheit nützt allen – EINER FÜR ALLE – ALLE FÜR EINEN. WIN WIN
Jeder profitiert – jeden Tag – Universell nutzbar – keine Geldverschwendung für Umbau und Folgekosten: (weniger Verletzungen durch Stolperfallen, weniger Operationen, weniger Klinikaufenthalte). VIEL MEHR LEBENSQUALITÄT – Wohnraum 100% nutzbar, Wohnungen in allen Etagen einschließlich Balkon/Terrasse mit Sonne selbstbestimmt erreichbar. Leider werden weiterhin Barrieren neu gebaut, wenn wir nichts dagegen unternehmen und dies betrifft uns alle – irgendwann Weiterleitung an: Möglichst viele Unterstützer, Weiterleitung insbesondere aber an zuständige Politiker, Parteien, Interessenverbände, Architekten, Presse, Städte, Gemeinden, Investoren und Bauherren…
Statement von Michael Schima, Rollstuhlfahrer Halswirbelfraktur C 5/6 Tetraplegie auf Barrierefreiheit angewiesen
Antworten und Reaktionen an michael.schima@yahoo.de und info@inklusiv-wohnen.de

Die folgenden Schreiben und Fachartikel können gerne ebenfalls weitergeleitet werden:
A) Schreiben an das DIN vom 04.05.14, bis heute keine Antwort erhalten
Achtung wichtige Punkte:
1. Handlungsbedarf 6: Anpassung der DIN 18195 an den Stand der Technik und an den aktuellen Bedarf, Norm entspricht nicht dem Stand der Technik und den Anforderungen durch Demografie und Inklusion
2. Handlungsbedarf 8: Universelles Design auch bei Duschen, Norm entspricht nicht dem Stand der Technik Warum die neue Norm für barrierefreies Bauen bei Duschplätzen einen Höhenunterschied von bis zu zwei Zentimetern trotz technisch möglicher Schwellenfreiheit
erlaubt, bleibt offen (DIN 18040 Teil 1 unter 5.3.5 und DIN
18040 Teil 2 unter 5.5.5).
Hier geht es zum kompletten Schreiben: http://www.inklusiv-wohnen.de/images/Schreiben_an_das_DIN.pdf
Ganz wichtig – DIN 18040 erlaubt nur schwellenfreie
Türen: http://www.inklusiv-wohnen.de/images/barrierefrei_nichtimmerbarrierefrei.pdf.

B) aktuelles Schreiben vom 31.10.14 an das Verkehrsministerium bezüglich schwellenfreie Außentüren und vorgeschlagene Änderungen in der LBO sowie in der Liste der technischen Baubestimmungen (siehe Link unten), wichtige Forderungen: in barrierefreien Wohnungen auch barrierefrei zugängliche und nutzbare Terrassen und Balkone sowie Streichung technisch überholter Barrieren in der Liste der Technischen Baubestimmungen

C) vorhergehende Stellungnahmen als Grundlage für das aktuelle Schreiben von heute:
http://www.inklusiv-wohnen.de/blog/7/Novellierung_der_Landesbauordnung_in_Baden-Wuerttemberg.html
und
http://www.inklusiv-wohnen.de/blog/8/Novellierung_LBO_-_Welche_aenderungen_verlangt_die_demographische_Entwicklung_und_die_UN-Behindertenrechtskonvention.html

D) Menschen mit Behinderung als Experten in eigener Sache
und interessierte Bürger können sich im Regelfall eine
Mitarbeit in einem Normenausschuss nicht leisten, min. 1155
Euro plus Reisekosten, Reisezeit und ggf. Assistenz:
http://www.inklusiv-wohnen.de/files/DIN-Normen_und_Barrierefreiheit.pdf

E) DIN-Normen sind mehr als schwer zugänglich, Gebäude
zum kostenfreien Einsehen häufig nicht barrierefrei,
Einzelpreise von DIN-Normen zwischen 70 und 100
Euro:
http://www.inklusiv-wohnen.de/blog/30/Barrieren_beim_Erhalt_und_bei_der_Beteiligung_von_DIN_Normen!.html

F) Warum sind kleine Schwellen so bedeutend? Experten
kommen zu Wort: http://www.inklusiv-wohnen.de/files/Wachsender_Bedarf_Schwellenfreiheit.pdf

Fragen und Rückmeldungen gerne an info@inklusiv-wohnen.de

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